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IAA 2017: Zehn Traumwagen - Für jeden etwas

23. August 2017, 15:35 Uhr
Max Friedhoff/SP-X 10
10IAA 2017: Zehn Traumwagen  - Für jeden etwas
Der Porsche 911 GT2 RS Foto: Porsche
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Auf der IAA im September werden wir sehr viele SUVs und alltagstaugliche Jedermann-Autos zu sehen bekommen. Aber auch Traumwagen sind seit jeher Teil der Faszination einer Automesse. Wir haben die zehn spannendsten zusammengestellt.

Wenn die IAA im September ihre Tore öffnet, werden neben viele SUVs und ,,normalen" Autos auch einige Traumwagen zu sehen sein. Dabei gibt es für jeden Geldbeutel und jede Ambition das passende Gefährt.
 
Audi A8 - für Vielgefahrenwerder und Techniknerds
Technisch haben die Ingolstädter die vierte Generation ihrer Top-Baureihe auf ein eindrucksvolles Niveau gehoben. Vor allem bei den autonomen Fahrkünsten dringt der A8 in neue Sphären vor. So soll die Oberklasse-Limousine künftig bis 60 km/h vollautomatisch fahren und auch auf Knopfdruck selber einparken können. Zudem gibt es ein 48-Volt-Bordnetz, über 40 Assistenten, ein neues Hightech-Fahrwerk sowie ein neues Bedienkonzept mit vielen Displays und wenig Knöpfen. Bei den Motoren bleibt der A8 weitgehend konventionell. Ein prestigereicher W12 wird wieder zu haben sein, aber auch ein Plug-in-Hybridantrieb, der 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite erlaubt.
 
Bentley Continental GT - für Freunde britischer Finesse
Für die englische Luxusmarke ist der Continental GT das Volumenmodell. Seit 2003 ist der Zweitürer im Programm. 2011 gab es eine intensive Überarbeitung, die auch als zweite Generation bezeichnet wird. Nächstes Jahr ist eine echte Neuauflage fällig, die sich erstmals auf der IAA zeigt. Unter anderem hat der GT gleich 200 Kilogramm abgespeckt, während die Leistung der W12-Version auf 635 PS gestiegen ist, was eine Sprintzeit in unter vier Sekunden und maximal 330 km/h erlaubt. Zu den Innovationen gehören reichlich neue Assistenzsysteme, riesige Displays im Innenraum und ein 48-Volt-Bordnetz.
 
BMW M5 - für die Autobahn-Fraktion
Die sechste Generation des M5 wartet erstmals mit einem Allradantrieb auf. Das auf den Namen ,,M xDrive" getaufte System lässt sich allerdings auf Wunsch deaktivieren, sodass der M5 wieder zum reinen hinterradgetriebenen Fahrzeug wird. Unter der Haube setzt BMW auf eine weiterentwickelte Version des 4,4-Liter-V8 mit Turboaufladung. In neuen M5 leistet das Aggregat 441 kW/600 PS und stemmt 750 Newtonmeter auf die Antriebswellen. Geschaltet wird über ein neues Achtgang-M-Steptronic-Getriebe, das sich entweder vollautomatisch, über den Schaltknüppel oder die Lenkradwippen bedienen lässt. In 3,4 Sekunden rennt der M5 aus dem Stand auf Tempo 100, bei 250 km/h greift die elektronische Begrenzung. Optional lässt sich diese aufheben, dann sind 305 km/h drin.
 
BMW Z4 - für Frischluft-Genießer
Kompakte Proportionen, ein langer Radstand und knackige Überhänge: So will BMW mit dem ,,Concept Z4" seine Fangemeinde beeindrucken. Die Studie, deren Serienversion im Laufe des nächsten Jahres enthüllt werden soll, war erstmals im Rahmen des Concours d'Elegance in Pebble Beach zu sehen und feiert auf der IAA ihre Deutschlandpremiere. Im Vergleich zu früheren Z4-Generationen fallen vor allem die kürzere Motorhaube und die schlankeren Überhänge vorne und hinten auf, die den Fahrer näher ans Fahrzeugzentrum rücken sollen. Hinter dem Cockpit wecken die großen langgezogenen Hutzen Erinnerungen an offene Rennwagen. Die ,,Sharknose" in der Front mit den tiefliegenden ,,Nieren" soll eine Reminiszenz an den legendären Z8 sein, der 2000 auf den Markt kam. Das Serienmodell wird zusammen mit Toyota entwickelt, dort wird eine Coupé-Version endlich die vierte Generation der Supra beerben.
 
Ferrari Portofino - für Fans roter Autos
Auch, wenn der FCA-Konzern eigentlich nicht auf der IAA vertreten ist, Ferrari bleibt der Messe treu. Die Italiener zeigen mit dem Portofino den Nachfolger des California T. Mit 441 kW/600 PS aus einem turbogeladenem V8 und einem Beschleunigungs-Wert von 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 hat Ferrari ein heißes Eisen im Kampf um das sportlichste GT-Cabrio im Eisen.
 
Jaguar XJR 575 - für eilige Engländer mit James-Bond-Fetisch
Das extreme Topmodell ,,Project 8" war bereits beim Goodwood Festival of Speed zu bestaunen, auf der IAA steht die zivilere Variante mit dem deutlich unkryptischeren Namen ,,XJR 575". Diese ist noch im Herbst erhältlich. Ein 5,0-Liter-V8-Kompressormotor leistet in der bislang stärksten Serien-Limousine der Briten 423 kW/575 PS. Auch optisch kann sich der R575 von seinen schwächeren XJ-Brüdern abheben. Unter anderem stehen zwei exklusive Lackierungen namens Velocity Blue und Satin Corris Grey zur Wahl. Außerdem sorgen breitere Türschweller, Heckspoilerlippe, zusätzliche Luftein- und -auslässe sowie 20-Zoll-Räder und rot lackierte Bremssättel für mehr Power-Optik. Der Preis liegt bei rund 144.000 Euro.
 
AMG Hypercar ,,Project One" - für alle, die ein Formel-1-Auto fahren wollen
Auf der IAA wird Mercedes-Tochter AMG ihr langerwartetes Hypercar vorstellen. Der Supersportwagen mit Formel-1-Technik soll allerdings erst 2019 auf den Markt kommen. Als Antrieb dient dem bislang ,,Project One" getauften Boliden ein nur 1,6 Liter großer V6-Motor, wie er auch in der Formel 1 genutzt wird. Dazu gesellen sich drei E-Motoren, die verschiedene Antriebskonfigurationen erlauben. Wenn alle Triebwerke volle Kraft geben, wird die Leistung über 1.000 PS liegen. Maximal 300 Einheiten des rund 2,5 bis 3 Millionen Euro teuren Supersportwagens sollen gebaut werden.
 
Porsche GT2 RS - für die Nordschleifen-Fahrer
Der Porsche GT2 RS ist der stärkste Serien-Elfer, der je die Werkshallen in Stuttgart-Zuffenhausen verlassen hat. Dank 515 kW/700 PS kann der Über-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und 340 km/h schnell werden. Entsprechend hoch ist mit 285.220 Euro auch der Preis. Mit einer Allradlenkung und gegenüber dem GT3 RS deutlich verbesserter Aerodynamik dürfte der GT2 auch beim Kurvenfahren ein sehr guter Sparringspartner sein.
 
Renault Mégane R.S. - für alle, die keinen GT2 RS bekommen haben
Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet wird Renault den Mégane in der Sportversion R.S. nach Frankfurt schicken. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Renault setzt auf die Allradlenkung der neuesten Mégane-Generation und bietet den Kurvenkünstler mit einem normalen und einem Cup-Chassis an. So wollen die Franzosen die Krone des schnellsten frontangetriebenen Serienautos auf der Nordschleife des Nürburgrings zurückholen.
 
Toyota Yaris GRMN - für alle, die einfach lieber die Landstraße nehmen
Einen sportlichen Kleinwagen wird Toyota mit dem Yaris GRMN zeigen. 217 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment soll der Japaner aus seinem 1,8-Liter-Kompressormotor mobilisieren und dank der knapp über 1,1 Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden den Standardsprint absolvieren sowie 230 km/h schnell werden. Nur 400 Exemplare des mindestens 30.000 Euro teuren Flitzers sind geplant. Abgestimmt wurde der kleine Asiate in mühevoller Arbeit auf der Nürburgring-Nordschleife.

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