KFZ-Steuer Rechner

Neue Auto-Steuer berrechnen

Mit dem Online-Rechner können Sie Ihre Kfz-Steuer für alle Kraftfahrzeuge inkl. Kfz-Steuer-Befreiung für Pkw online berrechnen

KFZ-Steuerrechner 2015 / 2016






Neue Kfz-Steuer: Kombination aus Hubraum und Verbrauch

27.01.2009 – Für sparsame Autos muss künftig weniger Kfz-Steuer gezahlt werden. Die nun von der großen Koalition abgesegnete Reform macht vor allem kleine und mittelgroße Pkw günstiger. Für besonders leistungsstarke Autos werden höhere Beträge fällig als bisher. Die Regelung soll ab dem 1. Juli 2009 für alle Neuwagen gelten. Für dann bereits zugelassene Pkw ändert sich nichts.

Basis für die Höhe der Steuer ist nicht mehr nur der Hubraum, sondern auch der CO2-Ausstoß, der sich aus dem Kraftstoffverbrauch ergibt. Als "Sockelbetrag" werden künftig für Benziner pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum zwei Euro fällig, für Diesel 9,50 Euro. Hinzu kommen für jedes ausgestoßene Gramm CO2 weitere zwei Euro. Die ersten 120 Gramm bleiben dabei steuerfrei, um besonders verbrauchsgünstige Autos attraktiver zu machen. Diese Freigrenze soll ab 2012 auf 110 Gramm gesenkt werden, ab 2014 sogar nur noch 95 Gramm gelten. Für Dieselfahrzeuge der besonders strengen Schadstoffnorm Euro 6 soll es von 2011 bis 2013 eine Steuerbefreiung geben.

Profitieren können vor allem Fahrzeuge mit kleinem Hubraum und relativ geringem Verbrauch wie Kleinwagen, Kompakte und Mittelklässler. Für einen Smart Fortwo mit 1,0-Liter-Benziner werden künftig statt 67 Euro im Jahr 20 Euro fällig. Wer den Kleinwagen Opel Agila mit dem 1,3-Liter-Dieselmotor kauft, zahlt 123 Euro statt 200 Euro. Auch in der Kompaktklasse sinkt die Steuerlast: beim Golf mit einem 1,4-Liter-Benziner von 94 Euro auf 86 Euro, beim Ford Focus mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor von 247 Euro auf 152 Euro. Für Mittelklassemodelle wie den VW Passat mit dem 2,0-Liter-Dieselmotor werden künftig 208 Euro fällig, bisher waren es 308 Euro.

Teurer wird es für die Käufer von Sportwagen und SUV. Ein Porsche Boxster mit 2,7 Litern Hubraum kostet künftig 258 Euro statt 182 Euro. Für den dieselbetriebenen Allrader Mercedes-Benz GLK mit dem 3,0-Liter-Dieselmotor steigt die Steuer von 463 Euro auf 485 Euro. Beim häufig als Paradebeispiel eines CO2-Riesen genannten Audi Q7 ändert sich nichts; nach wie vor werden 926 Euro fällig.

Zustimmung für die nach langen Verhandlungen gefundene Einigung kommt vom Verband der Automobilindustrie (VDA): Damit sei der Weg frei für mehr Klimaschutz und eine Entlastung umweltfreundlicher kleiner und mittlerer Fahrzeuge. Ebenfalls zufrieden ist der ADAC, auch wenn der von ihm vorgezogene reine CO2-Bezug der Steuer nicht zustande gekommen ist. Kritik hingegen gibt es von Umweltverbänden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) etwa bemängelt, dass die Steuer keine Lenkungswirkung entfalte. So sei sie eine vertane Chance für eine ökologische Verkehrspolitik. Grünen-Politikerin Bärbel Höhn kritisierte gegenüber der "Saarbrücker Zeitung" das Konzept als Mogelpackung. "Darauf steht Klimaschutz, tatsächlich ändert sich wenig am Status Quo". Große Spritschlucker würden weiterhin geschont. Holger Holzer/mid (Neue KFZ-Steuer 2013 / 2014)

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Aktuelle Stauprognosen in Ihrer Region

Stauprognose: Dichter Verkehr auf den Rückreiserouten

2017-02-27 Im Vergleich zur Vorwoche wird es am kommenden Wochenende (3.-5.3.2017) auf den Autobahnen ruhiger zugehen, jedoch müssen sich Autofahrer aus den Skigebieten in Richtung Heimat auf dichten Verkehr einstellen. Mit dem Ende der Schulferien in Bayern und im Saarland, an den meisten Schulen Baden-Württembergs und in Rheinland-Pfalz herrscht nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) vor allem in nördlicher und westlicher Richtung der Autobahnen Süddeutschlands sonnabends ab den späten Vormittagsstunden und insbesondere am Sonntagnachmittag dichter Rückreiseverkehr.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet der ACE auch rund um den Großraum Hamburg; hier beginnen die zweiwöchigen Winterferien. Dies führt auf den betroffenen Straßen am Freitagnachmittag und am Sonnabendvormittag zu dichtem Verkehr. Der Freitagnachmittag bleibt hingegen landesweit ein Stauschwerpunkt. Winterliche Straßenverhältnisse in den höheren Lagen können nach wie vor zu kurzfristigen Sperren wichtiger Alpenstraßen führen.

Mit höherem Verkehrsaufkommen und Staugefahr müssen Autofahrer auf der A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln, der A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt, A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg (beide Richtungen), A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg, A 7 Hamburg - Flensburg, A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg (beide Richtungen), A 9 München - Nürnberg, A 93 Rosenheim - Kiefersfelden (beide Richtungen), A 95 Garmisch-Partenkirchen - München und der A 96 Lindau - München sowie A 99 Umfahrung München
rechnen.

In Österreich dürfte es vor allem am Sonnabendvormittag und Sonntag zu Verzögerungen bei der Abreise aus den Skigebiete sowie auf den Fernreisestrecken in nördlicher Richtung kommen. Bei der Rückreise kann es zudem noch zu Wartezeiten an den Grenzen zu Deutschland kommen.

Die Zufahrten zu den Alpentälern und Urlaubsgebieten sind auch in der Schweiz auf Grund der zahlreichen An- und Abreisen der Wintersportler stark
belastet. Einige Kantone haben noch Winterferien. Auf den Fernreisestrecken ist auch in der Schweiz in nördlicher Richtung mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen. Der Verkehr ist insbesondere in den Nachmittagsstunden deutlich dichter, Staugefahr besteht vor allem am Sonntagnachmittag. Rund um die Ballungszentren gibt es am Freitagnachmittag die üblichen Freitagnachmittagsstaus. (ampnet/jri)