KFZ-Steuer Rechner



Neue Auto-Steuer berrechnen

Mit dem Online-Rechner können Sie Ihre Kfz-Steuer für alle Kraftfahrzeuge inkl. Kfz-Steuer-Befreiung für Pkw online berrechnen

KFZ-Steuerrechner 2019 / 2020






Kfz-Steuer wird durch Klimapaket deutlich teurer


01.10.2019 - Die deutsche Bundesregierung möchte das Fahren von verbrauchsstarken Autos teurer machen. Geplant ist in diesem Zuge eine deutliche Erhöhung der Kfz-Steuer, die sich für Kraftfahrzeuge mit einem hohen CO2-Ausstoß ab dem Jahr 2021 fast verdoppeln könnte.

Steuer nach Ausstoß berechnen

Die Bundesregierung denkt im Rahmen ihres Klimapakets über eine starke Erhöhung der Kfz-Steuer nach. Hierdurch soll der Kauf von emissionsarmen Autos angekurbelt werden. In diesem Zusammenhang soll der CO2-Anteil an der Kfz-Steuer deutlich mehr gewichtet werden. Geplant ist es, dass bei Neuzulassungen auf dem Automarkt ab dem 01.01.2021 die Steuer hauptsächlich nach den CO2-Emissionen pro Kilometer berechnet werden. Ab 95 Gramm CO2 pro Kilometer und in einer zweiten Stufe ab 115 Gramm CO2 pro Kilometer soll die Steuer steigen. Im Detail bedeutet dies, dass ein Fahrzeug mit einem Ausstoß zwischen 95 und 115 Gramm CO2 pro Kilometer zusätzlich 2 EUR pro Gramm CO2 bezahlen muss. Diese Marke wird nahezu von jedem Fahrzeug gerissen. Über 115 Gramm CO2 werden zusätzlich 3,50 EUR berechnet. Nach Meldungen des Nachrichtensenders ntv können sich durch die neuen Regelungen die Kosten der Steuer für größere Spritverbraucher teilweise mehr als verdoppeln.

Kfz-Steuer Teil des Klimapakets

Die Erhöhung der Kfz-Steuer ist eine Maßnahme aus dem neuen Klimapaket der Bundesregierung. Das langfristige Ziel von diesem Vorgehen ist die Steuerung beim Neuwagenkauf hin zu emissionsarmen Fahrzeugen. Die Verbraucher sollen angehalten werden, spritsparende Fahrzeuge zu kaufen oder komplett auf emissionsfreie Autos umzusteigen. Das Sparen der Kfz-Steuer ist ein Anreiz, der die Verbraucher zum Kauf von umweltfreundlichen Fahrzeugen leiten soll. Die Bundesregierung hat in ihrem Klimapaket viele weitere Maßnahmen eingebaut, die sie auf den Weg bringen will. Neben dem Ausstoß beim Autoverkehr werden auch die umweltschädlichen Flugzeuge kritisch betrachtet. Hier soll beispielsweise nach und nach stärker ein Biokraftstoff dem Kerosin beigemischt werden. 

18,8 Milliarden Euro Einnahmen

Der CO2-Preis für klimaschädliche Brennstoffe aus Öl, Erdgas oder Kohle wird in Deutschland deutlich ansteigen. Sowohl im Bereich Verkehr, als auch bei den Gebäuden, wird die Bundesregierung bis zum Jahr 2023 insgesamt 18,8 Milliarden Euro durch den Verbrauch von CO2 einnehmen. Finanzminister Olaf Scholz hat zugesichert, dass dieses Geld entweder in Klimaschutzprojekten oder zur Entlastung der Bürger verwendet wird. Somit wird schädliches Verbraucherverhalten den Klimaschutz finanzieren, was als positiv gewertet werden kann. Damit Pendler durch die höhere CO2-Steuer nicht übermäßig belastet werden, ist es vorgesehen, den Zuschuss ab dem 21. Kilometer um fünf Cent zu erhöhen. Dies gilt für Autofahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel gleichzeitig.

 

Neue Kfz-Steuer: Kombination aus Hubraum und Verbrauch

27.01.2009 – Für sparsame Autos muss künftig weniger Kfz-Steuer gezahlt werden. Die nun von der großen Koalition abgesegnete Reform macht vor allem kleine und mittelgroße Pkw günstiger. Für besonders leistungsstarke Autos werden höhere Beträge fällig als bisher. Die Regelung soll ab dem 1. Juli 2009 für alle Neuwagen gelten. Für dann bereits zugelassene Pkw ändert sich nichts.

Basis für die Höhe der Steuer ist nicht mehr nur der Hubraum, sondern auch der CO2-Ausstoß, der sich aus dem Kraftstoffverbrauch ergibt. Als "Sockelbetrag" werden künftig für Benziner pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum zwei Euro fällig, für Diesel 9,50 Euro. Hinzu kommen für jedes ausgestoßene Gramm CO2 weitere zwei Euro. Die ersten 120 Gramm bleiben dabei steuerfrei, um besonders verbrauchsgünstige Autos attraktiver zu machen. Diese Freigrenze soll ab 2012 auf 110 Gramm gesenkt werden, ab 2014 sogar nur noch 95 Gramm gelten. Für Dieselfahrzeuge der besonders strengen Schadstoffnorm Euro 6 soll es von 2011 bis 2013 eine Steuerbefreiung geben.

Profitieren können vor allem Fahrzeuge mit kleinem Hubraum und relativ geringem Verbrauch wie Kleinwagen, Kompakte und Mittelklässler. Für einen Smart Fortwo mit 1,0-Liter-Benziner werden künftig statt 67 Euro im Jahr 20 Euro fällig. Wer den Kleinwagen Opel Agila mit dem 1,3-Liter-Dieselmotor kauft, zahlt 123 Euro statt 200 Euro. Auch in der Kompaktklasse sinkt die Steuerlast: beim Golf mit einem 1,4-Liter-Benziner von 94 Euro auf 86 Euro, beim Ford Focus mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor von 247 Euro auf 152 Euro. Für Mittelklassemodelle wie den VW Passat mit dem 2,0-Liter-Dieselmotor werden künftig 208 Euro fällig, bisher waren es 308 Euro.

Teurer wird es für die Käufer von Sportwagen und SUV. Ein Porsche Boxster mit 2,7 Litern Hubraum kostet künftig 258 Euro statt 182 Euro. Für den dieselbetriebenen Allrader Mercedes-Benz GLK mit dem 3,0-Liter-Dieselmotor steigt die Steuer von 463 Euro auf 485 Euro. Beim häufig als Paradebeispiel eines CO2-Riesen genannten Audi Q7 ändert sich nichts; nach wie vor werden 926 Euro fällig.

Zustimmung für die nach langen Verhandlungen gefundene Einigung kommt vom Verband der Automobilindustrie (VDA): Damit sei der Weg frei für mehr Klimaschutz und eine Entlastung umweltfreundlicher kleiner und mittlerer Fahrzeuge. Ebenfalls zufrieden ist der ADAC, auch wenn der von ihm vorgezogene reine CO2-Bezug der Steuer nicht zustande gekommen ist. Kritik hingegen gibt es von Umweltverbänden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) etwa bemängelt, dass die Steuer keine Lenkungswirkung entfalte. So sei sie eine vertane Chance für eine ökologische Verkehrspolitik. Grünen-Politikerin Bärbel Höhn kritisierte gegenüber der "Saarbrücker Zeitung" das Konzept als Mogelpackung. "Darauf steht Klimaschutz, tatsächlich ändert sich wenig am Status Quo". Große Spritschlucker würden weiterhin geschont. Holger Holzer/mid (Neue KFZ-Steuer 2013 / 2014)

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