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Brabus: Wenn Bodo das Bohren beginnt

10. November 2017, 15:20 Uhr
Marcel Sommer 6
6Brabus: Wenn Bodo das Bohren beginnt
mid Groß-Gerau - 900 PS und über eine halbe Million Euro rollen mal wieder in Form eines Automobils auf die Straßen von Bottrop. Brabus
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Die Stadt Bottrop ist für einige schöne Dinge bekannt: Einen großen Freizeitpark, seinen Maler Josef Albers, die Auffahrt zur Autobahn 31 und den Hauptsitz des Fahrzeugherstellers Brabus. Vor allem die beiden letzten Sehenswürdigkeiten passen wie der Kolben in den Zylinder. Brabus lässt 700 und 900 PS freien Lauf.


Die Stadt Bottrop ist für einige schöne Dinge bekannt: Einen großen Freizeitpark, seinen Maler Josef Albers, die Auffahrt zur Autobahn 31 und den Hauptsitz des Fahrzeugherstellers Brabus. Vor allem die beiden letzten Sehenswürdigkeiten passen wie der Kolben in den Zylinder. Denn was kann es Schöneres für Autoliebhaber geben als 900 PS und eine freie, die meiste Zeit von lästigen Tempobegrenzungen befreite deutsche Autobahn?

Das denkt sich auch Brabus-Chef Bodo Buschmann und zaubert mal wieder zwei neue A31-Monster aus seinen Werkshallen, die stärker und zugleich edler kaum sein könnten. Da wäre der auf 700 PS erstarkte Mercedes S 63 4Matic mit 950 Newtonmetern maximalem Drehmoment, einer Sprintzeit von 3,3 Sekunden bis Tempo 100 und einer Topspeed von 300 Kilometer pro Stunde.

Der zweite Bolide ist der von Hause aus mit 530 PS nahezu untermotorisierte und daher auf sagenhafte 900 PS veredelte Mercedes-Maybach S 650. Dank des Brabus 900 6.3 V12 Biturbo Hubraummotor, der eine 300 Milliliter-Vergrößerung hinter sich hat, rast der zwei Tonnen-Gigant in 3,7 Sekunden auf Landstraßentempo und beendet die irrsinnige Beschleunigungstour erst bei 350 Kilometer pro Stunde. Dass er ohne Begrenzer noch schneller rennen würde, ist selbstverständlich. Doch dann wären wahrscheinlich nicht nur der Normverbrauch von 11,9 Litern - ja auf 100 und nicht auf 50 Kilometern - in Gefahr.

Neben der Potenzsteigerung hat Brabus sich aber natürlich auch noch um das passende Aussehen gekümmert. So kommen maßgeschneiderte Aerodynamik-Komponenten und auf der Auspuffseite größere Downpipes mit acht Zentimeter Durchmesser, staudrucksenkende Metallkatalysatoren sowie eine klappengesteuerte Brabus Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage zum Einsatz. Das Resultat dürfte klar sein: Die Nachbarn gehen mal wieder Unterschriften sammeln. Im Innenraum sorgt das exklusive Brabus fine leather Interieurdesign nicht nur beim ersten Blick für offene Münder. Hier ist alles vom Feinsten. Der aktuell noch nicht bekannte Preis dürfte daher zumindest für die 900 PS-Rakete die 500.000 Euro-Grenze deutlich überfliegen.

Der Artikel "Brabus: Wenn Bodo das Bohren beginnt" wurde am 10.11.2017 in der Kategorie Tuning von Marcel Sommer mit den Stichwörtern Auto, Tuning, Sportwagen, Luxus, Tuning, veröffentlicht.

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