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Suzuki Swift feiert eine kleine Erfolgsgeschichte

27. November 2020, 11:29 Uhr
Lars Wallerang 2
2Suzuki Swift feiert eine kleine Erfolgsgeschichte
mid Groß-Gerau - Der jüngste Swift ist mild elektrifiziert. Suzuki
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Mitte der 1980er Jahre erblickte ein pfiffiger kleiner Japaner das Licht der motorisierten Welt: der Suzuki Swift. Seit mehr als 35 Jahren behauptet sich der Kleinwagen auf dem Automarkt.


Mitte der 1980er Jahre erblickte ein pfiffiger kleiner Japaner das Licht der motorisierten Welt: der Suzuki Swift. Seit mehr als 35 Jahren behauptet sich der Kleinwagen auf dem Automarkt. Weltweit wurden bis heute mehr als sechs Millionen Fahrzeuge verkauft.

Der Swift der ersten Generation ist eine gelungene Mischung aus Wirtschaftlichkeit, moderner Technik und umfassender Ausstattung. Serienmäßig hat der 3,58 Meter lange City-Flitzer Extras an Bord, die sonst in dieser Klasse gar nicht oder nur gegen Aufpreis erhältlich sind, wie etwa Scheibenbremsen vorn oder zwei Außenspiegel. Grund für die üppige Ausstattung ist die Herkunft: Weil im Heimatland Japan hohe Steuern auf große Fahrzeuge gelten, kaufen Japaner lieber Kleinwagen und rüsten sie mit reichlich Extras aus.

1985 debütiert der Swift GC auf der IAA. Als fünftürige Limousine mit zehn Zentimetern mehr Radstand ist er vor allem für Familien ein interessantes Angebot. Ganz anders der leistungsstarke Swift GTi, der Ende 1986 auf den Markt kommt. Mit seinem 1,3-Liter-Motor mit 74 kW/101 PS schafft der nur 750 Kilogramm leichte Sportler bis zu Tempo 185 und spurtet in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

1989 feiert die zweite Generation des Swift ihre Europapremiere auf der Birmingham Motor Show. Die Karosserie ist nun wesentlich glatter und gerundeter. Im Herbst 1991 erweitert das Swift Cabriolet die Modellpalette. Mit Servolenkung, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Nebelscheinwerfern, Stereo-Kassettenradio sowie einem höhenverstellbaren Lenkrad punktet die Oben-ohne-Version durch eine üppige Serienausstattung.

Die dritte Generation von 2005 ist auf den europäischen Markt zugeschnitten. Und es ist der erste Swift, der im ungarischen Suzuki-Werk in Esztergom gebaut wird, das 1991 eröffnet wurde und seitdem zu einem wichtigen Eckpfeiler für Suzuki in Europa geworden ist.

Auf über 25 Jahre kann der Swift bereits zurückblicken, als im Jahr 2010 die vierte Generation in den Startlöchern steht. Im Design bleibt der neue Swift seiner Linie treu und behält die charakteristische Silhouette des Vorgängers bei. Mit einer Gesamtlänge von nun 3,85 Meter entscheiden sich die Ingenieure bewusst für ein Maß deutlich unter vier Metern, um die Wendigkeit im belebten Stadtverkehr zu erhalten.

Als die aktuelle Generation des Swift im Jahr 2017 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wird, hat Suzuki insgesamt bereits über 5,3 Millionen Einheiten seines Bestsellers verkauft. An Bord des 915-Kilo-Fahrzeugs mit Mild-Hybrid sind Assistenz- und Sicherheitstechnologien wie die Dual-Sensor gestützte aktive Bremsunterstützung, Spurhaltewarnsystem, Fernlichtassistent und ein adaptiver Tempomat, der mit Hilfe eines Millimeterwellenradars die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug misst und automatisch genügend Abstand hält. 2020 überarbeitet Suzuki den Swift, stattet ihn mit einem frischen Außendesign und nochmals erweiterten Sicherheitssystemen aus.

Der Artikel "Suzuki Swift feiert eine kleine Erfolgsgeschichte" wurde am 27.11.2020 in der Kategorie News von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Kleinwagen, Historie, Jubiläum, News, veröffentlicht.

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