Recht

Auto elektronisch geknackt - Versicherung zahlt nicht

3. April 2019, 10:20 Uhr
Lars Wallerang
Auto elektronisch geknackt - Versicherung zahlt nicht
mid Groß-Gerau - Schlüssel mit Fernbedienung sind praktisch. Wird das Schloss aber von Langfingern auf elektronischem Wege geknackt, kann der Geschädigte den Einbruch nicht nachweisen. webandi / pixabay.com
Der Versicherer ARAG macht auf einen juristischen Fallstrick aufmerksam: Wird ein Auto-Schloss elektronisch geknackt, muss die Versicherung nicht zahlen.


Der Versicherer ARAG macht auf einen juristischen Fallstrick aufmerksam: Wird ein Auto-Schloss elektronisch geknackt, muss die Versicherung nicht zahlen. Die Hausratversicherung muss bei fehlenden Aufbruchspuren nicht für die aus einem Auto entwendeten Gegenstände aufkommen, selbst wenn es möglich erscheint, dass Diebe den Verriegelungsmechanismus elektronisch manipuliert haben könnten. ARAG verweist auf das entsprechende Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Az.: 32 C 2803/18 (27) hin.

Der Kläger forderte von seiner Hausratversicherung 3.000 Euro, weil unbekannte Täter aus seinem abgestellten Fahrzeug verschiedene Gegenstände entwendet hatten, ohne Aufbruchspuren zu hinterlassen. Das Gericht hat die Klage abgewiesen und zur Begründung ausgeführt, der Kläger habe ein "Aufbrechen" nicht beweisen können, weil Aufbruchspuren nicht vorhanden waren. Versichert sei nur der "Einbruchsdiebstahl", der zwangsläufig Spuren hinterlassen müsse.

Der Artikel "Auto elektronisch geknackt - Versicherung zahlt nicht" wurde am 03.04.2019 in der Kategorie Recht von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Recht, Diebstahl, Versicherung, Auto, Recht, veröffentlicht.

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