Verkehr

Nur scharfe Blitzer-Fotos werden teuer

28. März 2019, 11:25 Uhr
Lars Wallerang
Nur scharfe Blitzer-Fotos werden teuer
mid Groß-Gerau - Bitte lächeln: Wer geblitzt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen, es sei denn, die Behörden haben nur ein unscharfes Foto in der Hand. Sauerlaender / pixabay.com
Raser müssen damit rechnen geblitzt zu werden. Ist das Foto aber unscharf, können sie womöglich straffrei davon kommen.


Raser müssen damit rechnen geblitzt zu werden. Ist das Foto aber unscharf, können sie womöglich straffrei davon kommen. Experten des Versicherers ARAG weisen darauf hin, dass Blitzerfotos den Raser eindeutig identifizieren müssen. Und es sei Aufgabe der Ordnungsbehörden, das Vergehen nachzuweisen.

Ist die Qualität des Schnappschusses so schlecht, dass ein Sachverständiger den betroffenen Fahrer nur mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Blitzerfoto erkennt, reicht dies nicht für eine Verurteilung. Auch wenn Rasen kein Kavaliersdelikt ist, müssen Gutachter zu schnelle Fahrer mindestens mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" identifizieren können (Oberlandesgericht Oldenburg, Az.: 2 Ss (OWi) 176/18).

Der Artikel "Nur scharfe Blitzer-Fotos werden teuer" wurde am 28.03.2019 in der Kategorie Recht von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Verkehr, Recht, Blitzer, Kurzmeldung, Recht, veröffentlicht.

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