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Honda Jazz: Nur noch als Hybrid

13. Februar 2020, 09:21 Uhr
Rudolf Huber 4
4Honda Jazz: Nur noch als Hybrid
mid Groß-Gerau - Der neue Honda Jazz kommt ab 2020 mit einem relativ aufwendigen Hybridantrieb. Honda
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Honda geht mit seinem neuen Jazz ganz neue Wege. Den Kleinwagen mit dem geräumigen und besonders flexiblen Innenleben gibt es ab Sommer 2020 nur mit Hybridantrieb. Der mit einem e:HEV-Schriftzug versehene Neuzugang kostet in der 'Normalversion' ab 22.000, als etwas rustikalerer Crosstar ab 26.250 Euro.


Honda geht mit seinem neuen Jazz ganz neue Wege. Den Kleinwagen mit dem geräumigen und besonders flexiblen Innenleben gibt es ab Sommer 2020 nur mit Hybridantrieb. Der mit einem e:HEV-Schriftzug versehene Neuzugang kostet in der "Normalversion" ab 22.000, als etwas rustikalerer Crosstar ab 26.250 Euro.

Beim Antrieb hat sich Honda nicht mit einer der üblichen Mild-Versionen mit Riemenstartergenerator zufrieden gegeben. Er besteht nämlich laut der Japaner "aus zwei kompakten Elektromotoren, einem 1,5-Liter DOHC i-VTEC Benzinmotor, einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Direktantrieb mit intelligenter Steuereinheit". Mit seinen 80 kW/109 PS soll der Jazz in 9,4 Sekunden auf 100 Sachen beschleunigen und bis zu 175 km/h schnell sein. Den wenig praxisorientierten NEFZ-Normverbrauch gibt der Hersteller mit 3,6 und 3,9 Litern je 100 Kilometer an.

Die aufwendige Technik des Jazz e:HEV macht drei verschiedene Antriebsmodi möglich: Im EV Drive treibt einer der beiden mit Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie versorgte Elektromotoren das Fahrzeug direkt an. Im Hybrid Drive treibt der Benzinmotor den zweiten Elektromotor an. Der produziert als Generator Energie für den elektrischen Antriebsmotor. Und beim Engine Drive ist der Benzinmotor über eine Überbrückungskupplung direkt mit den Rädern verbunden.

"In den meisten innerstädtischen Fahrsituationen wechselt der Jazz e:HEV automatisch zwischen Elektro- und Hybridantrieb", so die Techniker. Bei hohen Geschwindigkeiten schalte sich dann auch der Verbrennungsmotor ein und der E-Antriebsmotor liefert per Boost-Effekt zusätzliches Drehmoment zu. Er bringt es immerhin auf sehr ordentliche 253 Nm.

Ein herkömmliches Getriebes gibt es nicht mehr. Ein Direktantrieb mit festem Übersetzungsverhältnis sorgt für eine direkte Verbindung zwischen den beweglichen Komponenten, das soll eine effizientere Drehmomentübertragung und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten auf Gaspedalbewegungen ermöglichen.

Seine Talente als kompakter Gepäck-Schluckspecht hat der Jazz beibehalten, sein Kofferraumvolumen liegt zwischen 298 und 1.203 Litern. Und er verfügt wieder über die Magic Seats, die sich je nach Transportgut versenken und hochklappen lassen. Die Konnektivität wurde auf den aktuellen Stand gebracht, beim Armaturenbrett wurde auf Kundenwunsch ein Mix aus Tablet-ähnlicher Tipp- und Wisch-Bedienung mit physischen Reglern etwa für die Klimatisierung verwirklicht.

Der Artikel "Honda Jazz: Nur noch als Hybrid" wurde am 13.02.2020 in der Kategorie Neuheiten von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Auto, Hybrid-Fahrzeug, Kleinwagen, Neuheit, Vorstellung, veröffentlicht.

Auto, Hybrid-Fahrzeug, Kleinwagen, Neuheit

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