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Paris 2018: Ferrari zeigt moderne V12-Sammlerstücke

4. Oktober 2018, 10:09 Uhr
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Ferrari Monza SP1 und SP2. Foto: Auto-Medienportal.Net/Ferrari
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Die beim Autosalon in Paris (-14.10.2018) vorgestellten Ferrari Monza SP1 und Monza SP2 sind die Vorreiter eines neuen Konzepts genannt ,Icona' (Ikone).

Die beim Autosalon in Paris (-14.10.2018) vorgestellten Ferrari Monza SP1 und Monza SP2 sind die Vorreiter eines neuen Konzepts genannt ,Icona' (Ikone). Mit diesem baut Ferrari ein neues Segment mit Sondermodellen in limitierter Auflage für Sammler auf. Der Monza SP1 und SP2 schaffen mit dem 6,5-Liter-V12-Motor beide die gleichen Beschleunigungswerte. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 Kilometer pro Stunde gelingt in 2,9 Sekunden. Die 200-km/h-Marke knacken die offenen Supersportler in 7,9 Sekunden und beschleunigen bis auf über 300 km/h.

Der Ferrari Monza SP1 und SP2 sind mit dem stärksten V12-Saugmotor ausgestattet, den Ferrari je hergestellt hat. Dank neuer Entwicklungen in bestimmten Bereichen wurde die Leistung des 6,5-Liter-Motors des Ferrari 812 Superfast noch um 10 PS auf 810 PS bei 8500 U/min gesteigert. Auch das Drehmoment stieg leicht auf 719 Newtonmeter bei 7000 U/min.

Da es sich bei den Monza SP1 und SP2 um offene Sportwagen ohne Windschutzscheibe handelt, kommt eine patentierte ,,virtuelle Windschutzscheibe", die in die Verkleidung über der Instrumententafel und dem Lenkrad integriert ist und für Fahrkomfort sorgen soll.

Die kompakten Türen öffnen sich nach oben. Dazu musste die Türbaugruppe des 812 Superfast überarbeitet werden. Das einteilige Kühlerhaube-Kotflügel-Modul ist vorne mit Scharnieren versehen und kann geöffnet werden, um den Blick auf den V12-Motor freizugeben.

Die Inspiration für den Ferrari Monza SP1 und SP2 lieferten die Barchettas der 1950er Jahre. Der erste Ferrari, der als Barchetta bezeichnet wurde, war die offene Version des 166 MM von 1948. Geprägt hat diesen Namen Giovanni Agnelli: Als er den Wagen in diesem Jahr erstmals beim Turiner Autosalon sah, meinte er, dieser sehe weniger wie ein Auto, sondern eher wie eine Barchetta (italienisch für ein kleines Schnellboot) aus. Die Rennlackierung ist inspiriert von der Geometrie und Grafik der Rennlackierung bei historischen Rennwagen von Ferrari - zum Beispiel dem 250 GTO und dem 250 Testa Rossa. (ampnet/deg)

Der Artikel "Paris 2018: Ferrari zeigt moderne V12-Sammlerstücke" wurde am 04.10.2018 in der Kategorie News von ampnet mit den Stichwörtern Ferrari, SP1, SP2 Autosalon Paris 2018, News, veröffentlicht.

Ferrari, SP1, SP2 Autosalon Paris 2018

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