E-Bikes

Test Eskute Wayfarer Pro: NEU mit Mittelmotor

10. November 2021
Anzeige 3
3Test Eskute Wayfarer Pro: NEU mit Mittelmotor
Eskute Wayfarer Pro
3 Bilder
Der traditionsreiche E-Bike-Hersteller Eskute bringt mit seinen preiswerten Pro-Modellen performante Elektrobikes mit Mittelmotor auf den Markt. Wir haben die neuen Bikes umfassend getestet und verraten Ihnen im folgenden Artikel, ob uns das neue Wayfarer Pro gefallen hat.

Eskute Wayfarer Pro mit solider Ausstattung

Die E-Fahrräder von Eskute erfreuen sich bereits in ihrer Grundausstattung einer starken Nachfrage. Das Stadt-E-Bike "Wayfarer" haben wir schon im Test ausgiebig unter die Lupe genommen und auch das sportliche Modell "Voyager" hat uns sehr gut gefallen. Das neue Pro-Modell ist zwar teurer als die gewöhnliche Ausführung, ist allerdings mit rund 1.800 Euro dennoch im Bereich der Low-Budget-Bikes angesiedelt.





Das "Wayfarer Pro" sieht auf den ersten Blick der günstigeren Version sehr ähnlich. Der Rahmen setzt sich aus einem Unterrohr zusammen, in dem der Akku eingebaut ist, und einem stark abgesenktem Oberrohr. Dadurch wirkt das E-Bike zwar weniger sportlich, es bietet allerdings ein höheres Maß an Komfort. Der integrierte Akku stellt eine Kapazität von 432 Wattstunden bereit, was um ein Fünftel mehr ist als bei der günstigeren Version.

Sonderangebot Eskute Wayfarer Pro hier

Eine starke Beleuchtung gehört bei dem Wayfarer Pro ebenso dazu, wie der stabile Gepäckträger und gut verarbeitete Schutzbleche. Darüber hinaus wird das Bike nahezu fahrtauglich vormontiert ausgeliefert. Es müssen lediglich noch Pedale, Räder und Lenker installiert werden. Hierfür wird das benötigte Werkzeug mitgeliefert. Beim genaueren Hinsehen fallen die zahlreichen Neuerungen sofort auf. So hat das Wayfarer Pro die Federgabel von dem E-MTB Eskute Voyager übernommen. Ein Lockout-System erlaubt es dem Fahrer, die Gabel wahlweise fixiert oder mit Federung zu fahren. Auffällig ist auch das große Display am Vorbau sowie der neue Bafang-M200-Mittelmotor. Im Gegensatz dazu steht die Klingel, die aufgrund des schlichten Designs erst beim zweiten Blick erkennbar ist. Eskute hat das Pro-Modell außerdem mit einem verbesserten Bremssystem ausgestattet, das eine bessere Leistung bei schlechten Witterungsverhältnissen bieten soll.

Neuer Motor mit starker Leistung

Der Antrieb ist bei dem Wayfarer Pro das stärkste Kaufargument. Bei unserer Testfahrt haben wir aus diesem Grund ein besonderes Augenmerk auf den Bafang-M200 gelegt. Das Fahrgefühl ist im Vergleich zu dem Antriebssystem des günstigeren Modells auf einem ganz anderen Niveau. Der Mittelmotor ist sehr gut abgestimmt und stellt dank des integrierten Tretkraftsensors stets die korrekte Unterstützung bereit. Da der E-Motor direkt an der Kurbel platziert ist, fühlt es sich an, als ob man mehr Kraft in den Beinen hätte.





Darüber hinaus entfällt bei dem Bafang-M200 jegliche Geräuschkulisse, sodass wir den Motor in alltäglichen Fahrsituationen nicht hören konnten. Unter Hochleistung macht er sich allerdings mit einem leisen Brummen bemerkbar. Der Antrieb hat uns während unserer Testfahrt auf ganzer Linie überzeugt. Er stellt mit 65 Newtonmetern auf dem Papier genauso viel Kraft wie die Bosch Performance Line bereit. Es fühlt sich allerdings etwas weniger an, was eventuell auch an der Feinabstimmung liegen könnte. Der Mittelmotor von Bafang lässt sich problemlos mit der Active Line Plus-Serie messen und ist damit für den Einsatz in der Stadt mehr als geeignet.

Geräumiges Cockpit

Sobald Sie im Sattel sitzen, werden Sie gleich merken, dass die Haltung etwas gewöhnungsbedürftig ist. Als E-Bike für die Stadt ist das Wayfarer Pro durchaus komfortabel. Da der Lenker allerdings etwas niedrig ist, sitzt man auf dem Bike sportlicher, was uns in unserem Test gut gefallen hat. Das große LCD-Display ist auf dem Lenker platziert und verrät, in welcher Unterstützungsstufe man sich aktuell befindet, wie der Ladezustand des Akkus ist und wie flott man gerade fährt. Die Remote-Einheit ist neben dem linken Lenkergriff angebracht und ermöglicht die schnelle Bedienung, ohne dabei die Hand vom Lenker nehmen zu müssen.

Der Hersteller befindet sich auf einem guten Weg

Die Ausstattung des Eskute Wayfarer Pro ist angesichts des günstigen Preises mehr als fair. Der Mittelmotor des chinesischen Herstellers Bafang hat uns rundum überzeugt und auch die Optimierungen an dem Bremssystem sind lobenswert, obwohl wir hier noch Luft nach oben sehen. Die Pro-Version hat außerdem eine neue Bereifung erhalten, die besser für den Stadtverkehr geeignet sein soll. An den zahlreichen positiven Verbesserungen sieht man, dass Eskute an vielen Stellschrauben optimiert und berechtigte Kritik zur Kenntnis nimmt. Es gibt allerdings auch einige Punkte, die uns nicht gefallen haben. So ist beispielsweise das Lichtsystem teilweise enttäuschend. Ebenso ist der Rahmen für größere Menschen über 1,85 Meter zu klein. Die Geometrie könnte hier noch etwas verbessert werden.

Sonderangebot Eskute Wayfarer Pro hier

Der Artikel "Test Eskute Wayfarer Pro: NEU mit Mittelmotor " wurde am 10.11.2021 in der Kategorie E-Bikes von Anzeige mit den Stichwörtern Test Eskute Wayfarer Pro: NEU mit Mittelmotor , E-Bikes, veröffentlicht.

Weitere Meldungen

26. November 2021

Vollausstattung im Toyota Aygo X Limited

Klein, aber oho: Der Toyota Aygo X kommt in einer auf 500 Exemplare limitierten Top-Version auf den Markt. Die ...