Rechner Pendlerpauschale



Steuerrückerstattung - Entfernungspauschale

Mit dem Online-Rechner können Sie Ihre jährliche Steuerrückerstattung aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) schnell und einfach überschlägig ermitteln.
Durch den Werbungskostenpauschbetrag kann sich die unten errechnete Gesamterstattung mindern, weil sich die zusätzlichen Werbungskosten nicht auf die Höhe der Einkünfte auswirken.

Rückzahlung Pendlerpauschale



Entfernungspauschale wieder ab dem ersten Kilometer

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die seit 2007 geltende Kürzung der Entfernungspauschale wegen Verstoßes gegen den Gleichheitsgrundsatz des Artikel 3 Abs. 1 Grundgesetz verfassungswidrig ist. Der Gesetzgeber muss nun rückwirkend zum 1.1.2007 die Rechtslage verfassungsgemäß umgestalten. Bis dahin gilt das derzeitige Recht weiter mit folgender Ausnahme: Zu Ihren Gunsten können Sie die Entfernungspauschale wieder bereits ab dem ersten Entfernungskilometer ansetzen (BVerfG, Beschluss vom 9.12.2008, 2 BvL 1/07, 2 BvL 2/07, 1 BvL 1/08, 1 BvL 2/08, DB 2008 S. 2803)

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28. Juni 2021

Autofahrer aufgepasst: Jetzt rollt die Reisewelle wieder

In der Corona-Krise waren die Autobahnen selbst in der Ferienzeit nur spärlich gefüllt. Darüber haben sich natürlich ...

Aktuelle Stauprognosen in Ihrer Region

Stauprognose: Die Reisewelle steuert ihrem Höhepunkt zu

2021-07-12 Die Reisewelle steuert ihrem Höhepunkt zu. Am kommenden Wochenende (16.-18.7.2021) brauchen Autofahrer auf Deutschlands Autobahnen besonders viel Geduld. Die Fernstraßen in Richtung Sommerurlaub sind jetzt häufig überlastet. Unter den Reisenden sind viele Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Mitte der Niederlande, wo jetzt die Ferien beginnen. Aus dem Norden der Niederlande und aus Frankreich rollt die zweite, aus Nordrhein-Westfalen die dritte Reisewelle. In neun deutschen Bundesländern und den meisten Nachbarländern sind die Schulen schon geschlossen.

Wer flexibel ist, sollte ruhigere Alternativrouten auswählen, rät der ADAC, oder auf einen anderen Reisetag ausweichen, zum Beispiel Dienstag oder Mittwoch. Auch Urlaubsheimkehrer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Die Spuren in Richtung Heimat füllen sich inzwischen auch. Hauptziel der Sommerurlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten, die Alpen und der Süden. Heimat- und Campingurlaub stehen in Corona-Zeiten hoch im Kurs.

Der Automobilclub rechntet auf folgenden Strecken (jeweils in beiden Richtungen) mit starkem Verkehrsaufkommen: Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck, A 2 Dortmund - Hannover, A 3 Frankfurt - Nürnberg - Passau, A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel, A 7 Hamburg - Flensburg und Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, A 8 Karlsruhe - München - Salzburg, A 9 München - Nürnberg, A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock, A 24 Berlin - Hamburg und A 45 Gießen - Hagen sowie A 49 Kassel - Gießen, A 60 Mainz - Rüsselsheim, A 61 Koblenz - Ludwigshafen, A66 Frankfurt - Wiesbaden, A 93 Inntaldreieck - Kufstein, A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen und A 99 Umfahrung München.

Auch in den Nachbarländern nimmt die Staugefahr spürbar zu. Zu den Brennpunkten zählen nach Einschätzung des ADAC die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Nicht viel besser sieht es auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer aus und auf den Fernstraßen in Richtung nordeuropäische Urlaubsziele - darunter dänische, belgische und holländische Küstenregionen.

Bei der Ein- und Ausreise sollten Reisende viel Zeit einplanen. Die Aufenthalte an den Grenzen könnten aufgrund hohen Verkehrsaufkommens und intensiver Personenkontrollen mehrere Stunden dauern. Das gilt unter anderem für die Grenzen im Balkantransit. (ampnet/jri)