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Stauprognose: Die Reisewelle steuert ihrem Höhepunkt zu



2021-07-12 Die Reisewelle steuert ihrem Höhepunkt zu. Am kommenden Wochenende (16.-18.7.2021) brauchen Autofahrer auf Deutschlands Autobahnen besonders viel Geduld. Die Fernstraßen in Richtung Sommerurlaub sind jetzt häufig überlastet. Unter den Reisenden sind viele Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Mitte der Niederlande, wo jetzt die Ferien beginnen. Aus dem Norden der Niederlande und aus Frankreich rollt die zweite, aus Nordrhein-Westfalen die dritte Reisewelle. In neun deutschen Bundesländern und den meisten Nachbarländern sind die Schulen schon geschlossen.

Wer flexibel ist, sollte ruhigere Alternativrouten auswählen, rät der ADAC, oder auf einen anderen Reisetag ausweichen, zum Beispiel Dienstag oder Mittwoch. Auch Urlaubsheimkehrer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. Die Spuren in Richtung Heimat füllen sich inzwischen auch. Hauptziel der Sommerurlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten, die Alpen und der Süden. Heimat- und Campingurlaub stehen in Corona-Zeiten hoch im Kurs.

Der Automobilclub rechntet auf folgenden Strecken (jeweils in beiden Richtungen) mit starkem Verkehrsaufkommen: Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck, A 2 Dortmund - Hannover, A 3 Frankfurt - Nürnberg - Passau, A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel, A 7 Hamburg - Flensburg und Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, A 8 Karlsruhe - München - Salzburg, A 9 München - Nürnberg, A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock, A 24 Berlin - Hamburg und A 45 Gießen - Hagen sowie A 49 Kassel - Gießen, A 60 Mainz - Rüsselsheim, A 61 Koblenz - Ludwigshafen, A66 Frankfurt - Wiesbaden, A 93 Inntaldreieck - Kufstein, A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen und A 99 Umfahrung München.

Auch in den Nachbarländern nimmt die Staugefahr spürbar zu. Zu den Brennpunkten zählen nach Einschätzung des ADAC die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Nicht viel besser sieht es auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer aus und auf den Fernstraßen in Richtung nordeuropäische Urlaubsziele - darunter dänische, belgische und holländische Küstenregionen.

Bei der Ein- und Ausreise sollten Reisende viel Zeit einplanen. Die Aufenthalte an den Grenzen könnten aufgrund hohen Verkehrsaufkommens und intensiver Personenkontrollen mehrere Stunden dauern. Das gilt unter anderem für die Grenzen im Balkantransit. (ampnet/jri)

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