Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Ab sofort gibt der Motorenhersteller Deutz sein gesamtes TCD-Motorenprogramm
für den Einsatz alternativer Dieselkraftstoffen wie HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) frei und verbessert damit die CO2-Bilanz seiner Motoren um bis zu 95 Prozent.
Damit sind alle Antriebe der EU-Abgasstufe V bis hin zur neuen Baureihe TCD 5.2 zum Betrieb mit HVO zugelassen. HVO ist ein sogenannter fortschrittlicher Biokraftstoff, der aus biologischen Abfallstoffen, Gülle, Altspeiseölen und Altfetten hergestellt wird und somit nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht.
"Den Weg in die Klimaneutralität gestalten wir für unsere Kunden mehrspurig", sagt Dr.-Ing. Markus Müller, Vorstand für Technologie und Vertrieb der Deutz AG. "Die
Kraftstofffreigabe unserer Antriebe ergänzt unsere E-Deutz -und Wasserstoffaktivitäten." Damit gehe man einen weiteren wichtigen Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie "Taking Responsibility".
Paraffinischer Kraftstoff nach EN 15940 sei mit fossilem Diesel kompatibel, beide Kraftstoffe könnten in jedem Verhältnis gemischt und getankt werden. Mittelfristig würden synthetische Kraftstoffe, die sogenannten e-Fuels, die auf der Basis von regenerativ erzeugtem Wasserstoff und Kohlendioxid aus der Luft oder
aus Industrieprozessen hergestellt würden, die paraffinischen Dieselkraftstoffe ergänzen.
Der Artikel "Deutz gibt Motoren für Biokraftstoff frei" wurde am 12.12.2022 in der Kategorie New Mobility von Solveig Grewe mit den Stichwörtern Motor, Alternativer Antrieb, Industrie, Umwelt, E-Fuels, Biodiesel, New Mobility, veröffentlicht.
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