Ratgeber

E-Mobiltät im ÖPNV 2021

28. Juni 2021
Redaktion
Die E-Mobilität ist derzeit ein Thema, das die Gemüter in Politik und Gesellschaft bewegt. Dies steht im Zusammenhang mit der Klimadiskussion. Die Politik weiß, dass Handeln dringend erforderlich ist. Neben verschiedenen Maßnahmen, die dem Schutz des Klimas dienen sollen, ist die Elektromobilität ein wichtiger Baustein.

Längere Haltezeit bei den Fahrzeugen

Auf den deutschen und europäischen Straßen fahren Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Darunter sind viele Autos, die zehn Jahre oder älter sind. Im letzten Jahrzehnt haben Statistiker herausgefunden, dass sich die Haltezeit der Fahrzeuge verlängert hat. Diese lag lange bei sieben Jahren. Jetzt grenzt die Haltezeit an die Marke von zehn Jahren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der hohe Preis für ein Neufahrzeug ist ein Grund. Ein weiterer Grund liegt in der modernen Bauweise und der hohen Qualität der Fahrzeuge. Sie fahren länger zuverlässig, als dies bei älteren Modellen der Fall war. In Bezug auf den Klimaschutz liegt das Problem darin, dass vor allem ältere Fahrzeuge mehr CO2 ausstoßen. In größeren Städten ist die Konzentration mitunter so hoch, dass die Verwaltung Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge verhängt. In der Regel sind dies ältere Autos mit Dieselmotor, die die strenge Norm E5 nicht erfüllen. Mittelfristig reichen diese Maßnahmen jedoch nicht aus. Ziel ist es, die Elektromobilität zu stärken. Dies gilt nicht nur für Individualfahrten, sondern auch für öffentliche Verkehrsmittel

Busse mit Elektromotor - München geht in die Offensive

Nicht nur PKWs, sondern auch Busse fahren klassisch mit einem Dieselantrieb. Diese Motoren stoßen gerade in den Städten sehr viele Schadstoffe aus. Der Bus hält ständig an, um dann wieder zu beschleunigen. In dieser Phase ist der Ausstoß von CO2 besonders hoch. Um eine Veränderung herbeizuführen, haben Busse in den letzten Jahren moderne Antriebe bekommen. Neben Erdgas ist dies nun auch die Elektromobilität. München macht es vor: Die erfolgreiche Inbetriebnahme eines Elektrobusses hat weit über die Grenzen der bayerischen Landeshauptstadt hinaus Schlagzeilen gemacht. Elektrobusse haben den Vorteil, dass sie keine fossilen Brennstoffe benötigen. Somit schlägt der Elektrobus auch das Erdgas, das umweltfreundlicher ist als die klassischen Verbrennungsmotoren. Doch der Elektrobus stößt gar keine Schadstoffe aus, was für das Fahren in der City ein sehr großer Vorteil ist. Darüber hinaus sind die Elektrobusse sehr leise. Die Inbetriebnahme ist kein Problem, denn in den Busdepots ist es möglich, Ladesäulen zu installieren. Während der nächtlichen Pause, in der in Großstädten nur wenige Busse fahren, ist das Nachladen der Batterie möglich.

Der Elektromobilität gilt die Zukunft

Derzeit kämpft die Elektromobilität noch mit einigen Schwierigkeiten. Dies gilt vor allem in strukturschwachen Regionen. Hier fehlt es an Ladesäulen, die flächendeckend installiert sind. Ein weiteres Problem ist die Reichweite. Hier können Elektrofahrzeuge derzeit noch nicht mit klassischen Verbrennern mithalten. Wer weite Strecken in den Urlaub fährt oder ein Gespann ziehen möchte, findet in dem Elektroauto noch keine Alternative. Für Fahrten innerhalb der Stadt oder für den Arbeitsweg sind Elektrofahrzeuge hingegen sehr gut geeignet. Es ist anzunehmen, dass sich in den nächsten Jahren in diesem Zusammenhang einiges tun wird. Der Ausbau der Infrastruktur ist ein wesentlicher Aspekt, um die Elektromobilität zu stärken.

Der Artikel "E-Mobiltät im ÖPNV 2021" wurde am 28.06.2021 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern E-Mobiltät im ÖPNV 2021, Tipp & Infos, veröffentlicht.