Autofahren

Medikamente als Unfallauslöser

23. Oktober 2018, 11:09 Uhr
Rudolf Huber
Nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente, auch frei verkäufliche Arzneimittel gegen Husten, Schnupfen oder Heiserkeit können zum Risikofaktor beim Fahren werden. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Start der Erkältungssaison hin.


Nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente, auch frei verkäufliche Arzneimittel gegen Husten, Schnupfen oder Heiserkeit können zum Risikofaktor beim Fahren werden. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Start der Erkältungssaison hin.

"Speziell Schmerz- und Erkältungsmittel, die auch stimulierende Substanzen enthalten, zum Beispiel Koffein, führen kurzfristig zu einer subjektiv empfundenen Verbesserung der Symptome", so die Experten. Man fühle sich fahrtüchtig. Allerdings könne das auch bedeuten, dass man euphorisiert Gefahren im Straßenverkehr unterschätze. "Lässt die Wirkung des Medikamentes hingegen nach, kommt es häufig zu einer Ermüdung. Diese kann dann die Reaktionsfähigkeit deutlich verlangsamen", so der DVR. Deshalb sollte bei der nächsten Erkältung vor der Einnahme von Medikamenten unbedingt nachgelesen oder nachgefragt werden, ehe der Zündschlüssel gedreht werde.

Der Artikel "Medikamente als Unfallauslöser" wurde am 23.10.2018 in der Kategorie Ratgeber von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Autofahren, Medikamente, Ratgeber, Tipp & Infos, veröffentlicht.