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Praxis, Theorie und mentales Training: Vorbereitung zur Fahrschulprüfung

8. September 2014
Redaktion
Die Fahrschulprüfung und der Erwerb des Führerscheins führen in eine neue und mobile Welt.

Die Fahrschulprüfung und der Erwerb des Führerscheins führen in eine neue und mobile Welt. Ca. 30 Prozent der Fahrschüler fallen mindestens einmal durch die praktische Fahrschulprüfung. Natürlich sind Fahrschüler regelmäßig aufgeregt, wenn die Fahrschulprüfung ansteht. Die Prüfungssituation allein sorgt schon für Aufregung. Damit die Fahrschulprüfung relativ gelassen angegangen werden kann, helfen die nachstehenden Tipps. So erhalten Fahrschüler die notwendige Sicherheit, die bei der Prüfung die Nervosität mildert.

Praktische Übung macht den Meister

Es bedarf Selbstsicherheit, um der Fahrschulprüfung gelassener entgegenzublicken. Kurz vor der Prüfung sorgen zusätzliche Fahrstunden für praktische Sicherheit. Auch ein paar Stunden auf dem Verkehrssicherheitsplatz sorgen dafür, dass Wenden, Parken oder Abbiegen praktisch geprobt werden können. Auch gibt es an Sonntagen oder Feiertagen die Möglichkeit, auf Parkplätzen von Supermärkten offiziell ohne Führerschein üben zu können. So kann Fahrpraxis gesammelt werden.

Mentale Sicherheit trainieren

Neben den praktischen Übungen spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Fahrschüler leiden unter Angst, die dazu führen kann, dass vermeidbare Fehler begangen werden. Ebenso wie die Fahrpraxis durch Übung verbessert werden kann, kann auch die mentale Einstellung trainiert werden. Ein generelles Mittel gegen die Prüfungsangst existiert leider nicht. Trotzdem gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, wie mentales Training oder Entspannungsmethoden, die helfen, die Angst zu mindern. Um im Vorfeld sicher zu werden, ist es wichtig, die Grundfahraufgaben zu kennen und immer wieder auch mental durchzuspielen. So stellt sich der Fahrschüler innerlich auf die Anforderungen ein.

Angst ist generell nicht schlimm

Angst ist ein normales Gefühl. Es ist also natürlich vor einer Fahrschulprüfung nervös und ängstlich zu sein. Die erhöhte Anspannung hat auch etwas Gutes: Sie erhöht die Aufmerksamkeit. Kurz vor der Fahrschulprüfung ist es ratsam, dem Fahrlehrer von der eigenen Angst zu berichten. Alleine durch das Aussprechen und das gute Zureden des Fahrlehrers kann die Angst gemindert werden. Ein gutes Mittel gegen die Angst ist das Zulassen der Angst. Statt vehement gegen das Angstgefühl anzukämpfen, kann dieses bewusst zugelassen werden. So reduziert sich der innere Druck und die Angst ist nicht mehr hemmend. Ein hilfreicher Unterstützer sind zudem Atemübungen, die dem Stress den Wind aus den Segeln nehmen und die mentale Entspannung ermöglichen. Bekannte Atemübungen wie zum Beispiel ''Atemdrossel'', ''Handkanten-Klopfen'', ''Chaten-Übung'' oder die ''Gehirnknöpfe-Übung'' helfen, die Atmung zu steuern und sich zu entspannen. Weitere hilfreiche Tipps für die praktische Fahrschulprüfung finden sich im kostenfreien ''E-Book zur Fahrschulprüfung'', das unter http://themen.autoscout24.de/fahrschule/praktische-fahrpruefung/ abzurufen ist.

Visualisieren macht sicher

Wer sich etwas vorstellen kann, erreicht es in der Regel. Deshalb lohnt es sich, sich die gesamte Fahrschulprüfung im Vorfeld vorzustellen. Die eigene Gedankenwelt ist entscheidend für die eigene Selbstsicherheit und das Bestehen von der Fahrschulprüfung. Wer sich selbst zudem gut zuredet, stärkt die mentale Sicherheit. Keine Angst: Auch das laute ''Mutzusprechen'' ist erlaubt und kurz vor der Prüfung hilft es, sich selbst zu motivieren. Kein Mensch ist perfekt. Fahrprüfer kennen nervöse Fahrschüler und haben Verständnis für die Anspannung in der Prüfungssituation. Wer während der Fahrprüfung den Faden verliert, sollte das zugeben. So kann der Prüfer die Frage wiederholen und stressige Situationen, die daraus resultieren, den Verständnisfehler zu beheben, werden vermieden.

Positiv denken

Konsequentes Lernen der Fragebögen und praktische Fahrstunden sind unerlässlich. Allerdings spielen die eigenen Gedankengänge eine große Rolle. Wer positiv denkt, kann sein Unterbewusstsein programmieren. Also ist es ratsam, sich immer wieder vorzustellen, wie schön es ist, endlich im Auto zu fahren. So haben Zweifel und Angst viel schlechtere Chancen bei der Fahrschulprüfung zu überwiegen.

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