Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Geschlossene Verkaufsräume, verunsicherte Kunden und kein verlässlicher Fahrplan: Die Automobilindustrie gerät in der Corona-Krise immer mehr ins Schleudern. Die Hersteller zieht es in diesen schwierigen Zeiten daher verstärkt ins Internet. Und so haben Online-Veranstaltungen und digitale Beratungen Hochkonjunktur.
Das alles ist natürlich kein Ersatz für den hautnahen Kontakt mit potenziellen Kunden. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch, zahlreiche Autobauer wollen in der Pandemie helfen. Mit zum Teil pfiffigen Ideen. Vor allem die recht schleppend angelaufene Impf-Kampagne ruft die kreativen Köpfe aus der Welt der Motoren jetzt auf den Plan. Schließlich gilt das Impfen als Schlüssel für den Weg aus dem Würgegriff der Infektionen.
Damit die Impfstoffe überall da hingelangen, wo sie dringend benötigt werden, ist Flexibilität gefragt - und vor allem Mobilität. Und da kommen die Autobauer ins Spiel. Denn schneller als auf vier Rädern lassen sich hierzulande die Vakzine wohl nicht transportieren. Viele Hersteller helfen. Auch beim Shuttle-Service für Risiko-Patienten zu den jeweiligen Impfzentren.
Ford beispielsweise unterstützt jetzt die Charity Alliance GmbH, das ist ein gemeinnütziges Unternehmensbündnis. Der in Köln ansässige Autobauer ist mit seiner mobilen Flotte für Senioren ab 70 Jahren unterwegs, um die älteren Menschen schnell und sicher zu ihren Impfterminen fahren zu können. Kostenlos, versteht sich.
Ford hat aus diesem Grund vier Puma ST-Line X in den Dienst der guten Sache gestellt. Bis zum 14. Mai 2021 werden damit täglich Senioren zu ihren Impfterminen gefahren. Dieser tolle Service wird in Kooperation mit den Gesundheitsministerien und Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Baden-Württemberg eingesetzt.
Hintergrund: Die Erreichbarkeit der Impfzentren ist für zahlreiche betagte Mitbürger ein großes Problem. Eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie unter Senioren verdeutlicht dieses Dilemma: Zwar möchten sich mehr als 70 Prozent der Hochbetagten gerne impfen lassen, die Mehrzahl von ihnen auch möglichst schnell. Aber nur etwa jeder Vierte gibt an, dass er den Weg oder den Transport zum Impfzentrum selbst organisieren kann. Und sogar jeder Zweite sagt, dass er absolut keine Möglichkeit hätte, ohne Shuttle seinen Impftermin wahrzunehmen.
Dank Ford ist es jetzt möglich, noch mehr älteren Menschen den Fahrservice anzubieten. Bis zu 400 Anrufe laufen laut Hersteller täglich auf einer speziell eingerichteten Hotline auf. Gesteuert werden die Fahrzeuge von ehrenamtlichen Helfern, die dafür ihre Freizeit zur Verfügung stellen.
Ford hatte schon zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 Fahrzeuge an wohltätige Organisationen verliehen, um gemeinnützige Zwecke wie Blutspenden oder Senioren-Fahrten zu unterstützen. Da wird ein bekannter Werbe-Slogan früherer Tage Realität: "Ford - die tun was!" In der Tat.
Ralf Loweg / mid
Der Artikel "Ford - die tun was" wurde am 23.03.2021 in der Kategorie News von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Automobilindustrie, Corona-Krise, Charity, Mobilität, Aktion, News, veröffentlicht.
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