Ratgeber

Wie das Traumauto aus den USA nach Hause kommt

5. März 2021
Redaktion
Wie das Traumauto aus den USA nach Hause kommt
@ MisteryMoe (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Trotz Globalisierung ist der Import eines US Autos nicht einfach. Es sind viele Dinge zu beachten und man sollte sich vorher ausgiebig informieren, damit das Vorhaben auch klappt.

Auto aus den USA importieren - Das ist zu beachten

Der amerikanische Automarkt ist sehr breit und vor allem besondere Wagen lassen sich dort sehr gut finden. Die Konditionen sind relativ günstig, beim Import gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Versicherung, Steuern und die große Entfernung sind alles kritische Punkte, die dieses Vorhaben erschweren könnten. Im Folgenden gibt es nun einige Tipps wie alles reibungslos funktioniert und wie man die Prozedur vereinfachen kann. Viele Muscle-Cars aus den 60ern, Pickups und diverse Young und Oldtimer sind hierzulande sehr beliebt und in den USA massig zu erwerben. In der eigenen Umgebung findet man solche Schmuckstücke eher selten und wenn dann zu horrenden Preisen.

Traumwagen aus Amerika - So funktioniert’s

Wenn man beispielsweise beliebte amerikanische SUVs finden möchte dann benötigt man zunächst einmal natürlich die richtige Plattform. Zudem gibt es auch viele Fanclubs für amerikanische Autos, bei denen man hin und wieder ebenfalls sehr gute Angebote finden kann. Vor allem private Kontakte können sehr hilfreich sein, da insbesondere Oldtimer oftmals nicht korrekt restauriert sind, weshalb man einen Ansprechpartner vor Ort haben sollten. Vertrauen spielt eine große Rolle, ist man sich nicht sicher oder hat ein ungutes Gefühl, dann sollte von einem Kauf generell abgesehen werden. Ist das Auto erstmal im Zielhafen angekommen, dann ist eine Rückerstattung eigentlich nicht mehr umsetzbar. Ein Neuwagen sollte von einem DMV Licensed Dealer erworben werden, dieser ist staatlich anerkannt und vertrauenswürdig. Die angegebenen Preise sind immer netto und Rabatte oder Nachlässe werden in den USA üblicherweise zwischen drei und fünf Prozent verhandelt.

Transport aus den USA

Neben dem reinen Kaufpreis kommen bei einem Transport natürlich auch die Überführungskosten und Steuern hinzu. Zunächst muss das Auto zu einem Abfahrtshafen transportiert werden, dann wird es verladen und eine Zollgebühr wird fällig. Der Transport mit einem Schiff ist meistens die günstigste Alternative, nimmt aber natürlich auch einige Zeit in Anspruch. Ist das Schiff dann angekommen, wird das Auto hier Entladen, muss durch den europäischen Zoll und es wird die Mehrwertsteuer fällig. Alle Zahlungen sollte man vorher recherchieren und anschließend mit einem Kauf hierzulande vergleichen und abwägen, ob es sich finanziell und vom Aufwand her lohnt. Die Bezahlung erfolgt in der Regel per Kreditkarte, aber es kann auch ein Vermittler engagiert werden, der das Geld so lange verwaltet, bis das Auto angekommen ist. Natürlich kann auch vor dem Import eine Reise durch die USA unternommen werden und parallel erledigt man dann vor Ort den Autokauf persönlich.

Technische Anpassungen für einen US Auto Import zur Einhaltung europäischer Vorschriften

Wenn der Wagen angekommen ist, dann ist dieser natürlich noch nicht hinsichtlich europäischer Vorschriften angepasst und eingestellt. Zulassungen und TÜV-Abnahme sind ebenfalls fällig. Meistens wurden in den USA andere Steuergeräte für die Lichtanlage installiert, weshalb diese nun den gängigen Standards angepasst werden muss. Auch hierbei ist es empfehlenswert, sich bereits im Vorfeld zu informieren und bereits zu schauen, welche Dinge geändert werden müssen. So kann man beim TÜV bereits einen Termin machen und die entsprechenden Infos weitergeben. Zum Beispiel müssen bei uns die Scheinwerfer höhenverstellbar sein, was in den USA nicht üblich ist. Es sind aber auch Ausnahmeregelungen möglich, da natürlich auch nicht alles verändert werden kann, diese müssen aber auch nochmal extra gezahlt werden. 

Autoanmeldung und Autokennzeichen für US Autos

Sobald der Wagen angekommen ist und es durch den Zoll geschafft hat, braucht man natürlich ein Kennzeichen. Meistens ist es problemlos möglich zunächst mit dem amerikanischen Kennzeichen zu fahren, bis der TÜV erledigt ist und es eine Versicherung gibt. Ansonsten kann man sich aber auch von der Anmeldestelle ein temporäres Kennzeichen aushändigen lassen.

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