Ratgeber

Automobil- und Zulieferwirtschaft 2021: Ein kleiner Ausblick

8. Oktober 2020
Redaktion
Die Branche der Automobil- und Zulieferbetriebe ist eines der wichtigsten Zugpferde der deutschen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es für Unternehmen dieser Branche, die weltweiten Folgen von Corona wirtschaftlich aufzufangen und mit einem positiven Ausblick ins neue Jahr zu stärken. Die Erwartungshaltung ist wie in vielen Branchen gedämpft, einzelne Betriebe können jedoch ihren Beitrag für bessere Zukunftsaussichten leisten.

Folgen der Corona-Krise schwer abschätzbar

Bereits vor Corona waren die Ausblicke in der Automobilbranche ist rosig. Einige Hersteller waren von Abgas-Skandalen gebeutelt, auch die sukzessive Stärkung der Elektro-Sparte machte vielfach größere Investitionen notwendig. Die Corona-Krise kam in diesem Zusammenhang in einem der ungünstigsten Momente überhaupt. Dies gilt umso mehr für die Erwartung, dass viele Privathaushalte durch Kurzarbeit & Co. den Kauf eines Neuwagens herauszögern dürften.

Schon im Frühjahr 2020 nannte die VDA-Präsidentin Hildegard Müller die Corona-Krise gegenüber dpa als Herausforderung in einem nicht bekannten Ausmaß. Mit der Senkung der Mehrwertsteuer um drei Prozent wurde ein indirekter Kaufanreiz gesetzt, der 2021 jedoch direkt wieder entfällt. Hier sind Hersteller und Händler gefordert, durch neue Aktionen die Kauflust zu wecken. Die Zulieferbetriebe sind hier eher in einer abwartenden Rolle und müssen auf die Impulse ihrer Hauptkonzerne warten.

Für neue Kontakte im Ausland öffnen

Was als Tendenz für die gesamte Branche gilt, muss nicht jeden einzelnen Betrieb betreffen. Im Gegenteil: Genau jetzt ist es für Unternehmen im Bereich Automotive sinnvoll, neue Wege im Marketing einzuschlagen und sich einem neuen Kundenkreis im In- und Ausland zu öffnen. Vor allem der Schritt zur Internationalisierung erscheint sinnvoll, wenn bislang der Schwerpunkt auf deutschen Partnern lag.

Dies muss sich nicht zwingend auf den Bereich Automotive beschränken. Viele Zulieferbetriebe können ihre Kompetenzen in anderen Bereichen wie dem Maschinenbau einbringen und durch Anpassung der Produktpalette neue Märkte erschließen. War dies bislang durch Geschäftsbeziehungen auf dem deutschen Markt nicht notwendig, kann das Zögern des Marktes als Chance begriffen werden.

Dies gilt speziell auch für das betriebene Marketing. Während viele Unternehmen der Branche zögern und über eine Kürzung des Budgets nachdenken, sollten Sie zumindest im Marketing keinen Rückschritt gehen. Hiervon könnten indirekt Ihre Wettbewerber profitieren, die in Corona-Zeiten bewusst neue und mutige Schritte im Marketing gehen.

Sinnvolle Maßnahmen zur Internationalisierung

Wie sich die Internationalisierung eines Unternehmens aus Automobilbau und Automotive vorantreiben lässt, hat viele Facetten. Die richtige Kommunikationsstrategie ist hierbei wichtig, vom ersten Anschreiben potenzieller Partner bis zur Werbeaktion für den internationalen Markt.

Es empfiehlt sich, zum Einstieg mit einem erfahrenen und professionellen Übersetzungsbüro für Automotive zusammenzuarbeiten. Hier sind Experten zu finden, die sich neben den gewünschten Sprachen auch in der Automobilbranche auskennen. Die passenden Begriffe und Formulierung zu finden, ist für einen seriösen Ersteindruck bei potenziellen Kunden schließlich unverzichtbar.

Auch der Ausbau der digitalen Präsenz ist für viele Firmen der Branche empfehlenswert. Hierbei lassen sich Potenziale nutzen, die bislang noch brach lagen. Vor allem die Internationalisierung der eigenen Webseite und die Nutzung von sozialen Kanälen in verschiedenen Sprachen liegt nahe, um sich als zeitgemäßer Ansprechpartner der Automotive-Branche zu präsentieren. Dies ist zwar keine Neukunden-Garantie, hebt jedoch das eigene Unternehmen von direkten Konkurrenten im Jahr 2021 ab.

Der Artikel "Automobil- und Zulieferwirtschaft 2021: Ein kleiner Ausblick " wurde am 08.10.2020 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Automobil- und Zulieferwirtschaft 2021: Ein kleiner Ausblick , Tipp & Infos, veröffentlicht.