Supersportwagen

Ford Mustang GTD: Rasantes Pony Car für 359.000 Euro

17. Juni 2024, 13:25 Uhr
Solveig Grewe 3
3Ford Mustang GTD: Rasantes Pony Car für 359.000 Euro
mid Groß-Gerau - Der Ford Mustang GTD hat im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans seine Europapremiere gefeiert. Ford-Werke GmbH
3 Bilder Konfigurator Versicherungsvergleich Steuerrechner Finanzierung ab 1,99%
Der Ford Mustang GTD hat im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans seine Europapremiere gefeiert. Die Preise für den straßenzugelassenen Supersportwagen starten in Deutschland bei 359.900 Euro.


Der Ford Mustang GTD hat im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans seine Europapremiere gefeiert. Die Preise für den straßenzugelassenen Supersportwagen, für dessen Kauf man sich erst einmal bewerben muss, starten in Deutschland bei 359.900 Euro.

Die erste Generation des Ford Mustang debütierte vor sechzig Jahren. Jetzt kommt die mittlerweile siebte Auflage auch in der vom GT3 Rennwagen abgeleiteten Hochleistungsvariante GTD nach Europa. Mit seinem Performance-Paket setzt der Mustang GTD ein Zeichen für die ehrgeizigen Ziele, die Ford mit dem Sportwagen verfolgt: eine Rundenzeit von unter sieben Minuten auf der weltberühmten Nürburgring-Nordschleife.

Hierfür haben die Ingenieure die Frontpartie um spezielle Luftleitelemente ergänzt.
Auch die Flaps am Unterboden und das "Drag Reduction System" des verstellbaren Heckflügels optimieren die aerodynamische Effizienz nachhaltig. Das zum Performance-Paket gehörende Leichtbau-Paket verzichtet auf die meisten Dämmmaterialien.

Im Inneren erwarten den Fahrer Sportsitze von Recaro und ein dick gepolstertes Lenkrad mit nach unten abgeflachtem Lenkradkranz. Auf dem Lenkradspeichen befinden sich Bedienknöpfe für die Fahrwerkseinstellung und den Auspuffmodus.
Hinter dem Lenkrad sitzen zwei Schaltwippen. Sie bestehen aus Titan, werden im 3D-Druck gefertigt und ermöglichen es, die voraussichtlich mehr als 800 PS des aufgeladenen 5,2-Liter-V8 besonders präzise zu portionieren.

Vor dem Drehschalter für die Gangwahl liegen auf dem Hauptbedienfeld zwei neue Tasten. Sie aktivieren die Track-Apps und den Lift für die Vorderachse: Er verhindert, dass der Mustang GTD auf unebenen Parkplätzen oder in Einfahrten aufsetzt. Den Drehschalter selbst liefert Ford auf Wunsch mit Titan-Oberfläche.

Spezifische Willkommens- und Abschiedsgrafiken lassen sich auf dem 13,2-Zoll-Touchscreen und dem 12,4 Zoll großen Kombiinstrument konfigurieren. Hinzu kommen spezielle Grafiken für jedes der sechs zur Auswahl stehenden Fahrmodi.

Das serienmäßige Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe liegt nach Transaxle-Bauweise vor der Hinterachse und optimiert auf diese Weise die Gewichtsbalance des Mustang GTD. Durch ein Polycarbonat-Fenster können die Passagiere auch während der Fahrt die Fahrwerkstechnologie an der Hinterachse betrachten.

Die innenliegende Hinterachsaufhängung bietet horizontal angeordnete Dämpfer und Federn, die besonders tief zwischen den Hinterrädern liegen. Normalerweise stehen sie aufrecht neben den Rädern. Hinzu kommt der besonders robuste, steife und gewichtsoptimierte Fahrwerks-Hilfsrahmen, dessen Rohrbauweise an Motorsport-Konstruktionen angelehnt ist.

Die adaptiv geregelten Ventilstoßdämpfer stammen vom Rennsportspezialisten Multimatic und passen ihre Charakteristik kontinuierlich dem gewählten Fahrmodus, der Straßenoberfläche und dem Fahrstil der Person am Steuer an. Im Extremfall wechseln sie in nur 15 Millisekunden von ihrer weichsten in die härteste Einstellung - sechs Mal schneller als ein menschlicher Wimpernschlag.

Noch bis zum 19.Juli können sich Interessenten online auf einer speziellen Website registrieren. Produziert wird der Mustang GTD voraussichtlich nur 2025 und 2026.

Der Artikel "Ford Mustang GTD: Rasantes Pony Car für 359.000 Euro" wurde am 17.06.2024 in der Kategorie Neuheiten von Solveig Grewe mit den Stichwörtern Supersportwagen, Rennsport, Premiere, Rennstrecke, Neuheit, Vorstellung, veröffentlicht.

Weitere Meldungen

12. Juli 2024

Der neue Mercedes-AMG GT 63 Pro 4Matic+

Fahrspaß zwischen Rennstrecken-Qualitäten und Alltagstauglichkeit: Mercedes-AMG hat im Rahmen des Goodwood Festival ...