Elektroauto

Xiaomi verrät Kerntechnologien zu seinem E-Auto SU7

15. Februar 2024, 12:40 Uhr
Solveig Grewe
Xiaomi verrät Kerntechnologien zu seinem E-Auto SU7
mid Groß-Gerau - Die Elektrolimousine SU7 soll den Einstieg von Xiaomi in die Automobilbranche bestimmen. Xiaomi
Der chinesische Autohersteller Xiaomi stellt jetzt die Technologien vor, die seinen Einstieg in die Automobilbranche mit der Elektrolimousine SU7 bestimmen sollen. Dazu zählen der selbst entwickelte Elektro-Motor, die Batterietechnik sowie die eigene Druckgusstechnik.


Der chinesische Autohersteller Xiaomi stellt jetzt die Technologien vor, die seinen Einstieg in die Automobilbranche mit der Elektrolimousine SU7 bestimmen sollen. Dazu zählen der selbst entwickelte Elektro-Motor, die Batterietechnik sowie die eigene Druckgusstechnik.

Der selbst entwickelte E-Motor HyperEngine V8s kommt mit einer maximalen Drehzahl von 27.200 U/min, einer Leistung von 425 kW und einem maximalen Drehmoment von 635 Nm. Das Spitzen-Modell beschleunigt aus dem Stand in 2,78 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h. Technologien wie die bidirektionale Vollölkühlung und ein S-förmiges Ölkreislaufdesign tragen dazu bei, die Kühlleistung zu erhöhen und sollen so die Effizienz steigern. Die Varianten HyperEngine V6 und V6s kommen mit 299 PS oder 374 PS.

Der Elektromotor wird durch die selbst entwickelte Akkutechnologie auf Basis von Cell-to-Body (CTB) mit Energie versorgt. Eine spezielle Zellen-Technologie und eine elastische Zwischenschicht sorgen dabei für eine reduzierte Verkabelung und einen maximierten Effizienzwert von 77,8 Prozent. Die Gesamtleistung verbessert sich laut Hersteller um 24,4 Prozent, während die maximale Kapazität des Akkus bei 150 kWh liegt und sich seine Höhe um 17 mm verringert hat. Die theoretische Reichweite liegt bei über 1.200 Kilometern.

Von den Materialteilen und Ausrüstungsclustern bis zu den fertigen Gussteilen hat Xiaomi nahezu alle Aspekte der industriellen Kette des Großdruckgusses selbst erforscht und entwickelt. Der Xiaomi Hyper Die-Casting T9100 Cluster verringert die Produktionszeit um 45 Prozent und erlaubt eine effiziente Montage und Inspektion.

Zwei Hochleistungschips unterstützen im Xiaomi SU7 die Features für autonomes Fahren. Für die exakte Wahrnehmung sorgen dabei ein Laser basiertes Lidar, elf hochauflösende Kameras, drei Millimeterwellenradare und zwölf Ultraschallradare im Spitzenmodell Xiaomi SU7 Max. Mit der Adaptiven BEV Technology kommen je nach Fahrsituation unterschiedliche Wahrnehmungsalgorithmen zum Einsatz.

Bereits 1,49 Sekunden nach Entriegelung der Autotür startet das Betriebssystem des Xiaomi SU7 und macht die Bordelektronik verfügbar. Die Smart Cabin des Xiaomi SU7 bietet interaktiven Zugriff auf ein 16,1 Zoll großes Touch-Hauptdisplay mit 3K Auflösung, ein 56 Zoll Head-up-Display am unteren Rand der Frontscheibe und ein schwenkbares 7,1 Zoll Display mit Fahrerinformationen direkt hinter dem Lenkrad.

Zwei Halterungen für Tablets an den Kopfstützen der Vordersitze ergänzen die Ausstattung. Der Snapdragon 8295 In-Car-Chip mit einer KI-Rechenleistung von bis zu 30 Tops soll ein interaktives Erlebnis durch die Verknüpfung von fünf verschiedenen Bildschirmen ermöglichen.
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Der Xiaomi SU7 verfügt über einen selbst entwickelten Xiaomi Smart Chassis Kontrollalgorithmus, der eine adaptive dynamische Fahrwerkskontrolle im Millisekundenbereich in allen Szenarien ermöglichen und für ein stabiles Fahrverhalten und ein nahezu "holperfreies" Fahrerlebnis sorgen soll.

Der Artikel "Xiaomi verrät Kerntechnologien zu seinem E-Auto SU7" wurde am 15.02.2024 in der Kategorie New Mobility von Solveig Grewe mit den Stichwörtern Elektroauto, Elektromobilität, Mobilität, Technologie, Batterie, Fahrwerk, Fahrverhalten, Motor, Elektromotor, Importeur, New Mobility, veröffentlicht.

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