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ADAC-Vergleich: So kommt man günstig zum Flughafen

13. Dezember 2023, 10:44 Uhr
Solveig Grewe 2
2ADAC-Vergleich: So kommt man günstig zum Flughafen
mid Groß-Gerau - Wer nicht mit dem eigenen Auto anreist, kann eine Menge Geld sparen. ADAC e.V.
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Ein aktueller ADAC Check zeigt bei Anreise und Parkmöglichkeiten große Preisunterschiede zwischen den zehn größten deutschen Flughäfen auf. Frankfurt ist im Vergleich vor allem bei der Anreise mit dem ÖPNV teuer, aber auch fürs Parken sind Reisende schnell eine dreistellige Summe los.


Ein aktueller ADAC Check zeigt bei Anreise und Parkmöglichkeiten große Preisunterschiede zwischen den zehn größten deutschen Flughäfen auf. Frankfurt ist im Vergleich vor allem bei der Anreise mit dem ÖPNV teuer, aber auch fürs Parken sind Reisende schnell eine dreistellige Summe los.

Die ADAC Preiserhebung fand von Juni bis August 2023 statt und umfasst Parkkosten für die Anreise mit dem eigenen Pkw (Terminalparkplatz, Parken in Fußläufigkeit von bis zu fünf Minuten, Shuttle-Parken) sowie Preise für die Anreise mit ÖPNV, Taxi, Taxialternativen (z.B. Uber) und Car Sharing.

Für den Preisvergleich wurde jeweils die Strecke vom Hauptbahnhof der jeweiligen Stadt zum Flughafen ausgewählt. Die Parkgebühren und Preise der alternativen Anreiseoptionen wurden für einen Wochenendtrip (Freitag bis Sonntag) mit zwei Erwachsenen außerhalb der Ferien und eine zweiwöchige Familien-Urlaubsreise (zwei Erwachsene und zwei Kinder im Alter von acht und 12 Jahren) in den Sommerferien ermittelt.

Wichtigster Tipp nicht nur für Frankfurt: Es lohnt sich in der Regel nicht, mit dem eigenen Pkw anzureisen. Die Kosten für das Parken vor allem in Terminalnähe belaufen sich für einen dreitägigen Kurztrip von Frankfurt auf 107 Euro. Wer einen Shuttleparkplatz nutzt, zahlt 52 Euro.

Für die vierköpfige Familie, die für zwei Wochen in Urlaub reist, werden 206 Euro (Terminalparken), bzw. 120 Euro (Shuttleparkplatz) fällig. Am günstigsten bleibt die Anreise mit dem ÖPNV. Zudem bieten sich gerade für Frankfurt entsprechende "Zug-zum-Flug"-Tarife bei der Buchung des Fluges an.

"Verbraucher müssen nach dem Motto 'erst fliegen, dann blechen' vor allem für das terminalnahe Parken viel Geld bezahlen", so Oliver Reidegeld, Sprecher des ADAC Hessen-Thüringen. "Wer Geld sparen will, vergleicht vor Reiseantritt die Preise, fährt mit Bus und Bahn oder lässt sich direkt von Verwandten oder Freunden zum Flughafen bringen, beziehungsweise abholen." Das geht in Frankfurt bis direkt vor die Terminals sogar kostenfrei, sofern man sich in der sogenannten "Kiss & Fly"-Zone nicht länger als zehn Minuten aufhält.

Im Szenario Wochenend-Trip wäre in Frankfurt ein Taxi günstiger als Terminal- oder fußläufiges Parken, für den Familienurlaub würde es zudem das Shuttleparken preislich schlagen. Taxi-Alternativen wie Uber oder FreeNow sind in beiden Fällen günstiger als das Original.

Wer trotzdem am Flughafen parken muss, sollte den Stellplatz vorher reservieren. Die Preise sind dann günstiger als der Schrankentarif. (107 Euro online zu 117 Euro Schranke (P4) bei 3 Tagen; 206 Euro zu 269 Euro bei 14 Tagen (P4)) Zudem muss in der Hochsaison nicht lange nach einem freien Platz gesucht werden.

Carsharing-Fahrzeuge lassen sich oft in Terminalnähe bequem in für sie reservierten Bereichen abstellen. Allerdings kann die Verfügbarkeit eines Fahrzeugs bei der Rückreise, je nach Ankunftszeit, nicht garantiert werden. Und Sitzerhöhungen für Kinder sind meist nicht an Bord.

Der Artikel "ADAC-Vergleich: So kommt man günstig zum Flughafen" wurde am 13.12.2023 in der Kategorie Ratgeber von Solveig Grewe mit den Stichwörtern Vergleich, Ratgeber, Parken, Flughafen, ÖPNV, Taxi, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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