Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Um es gleich vorwegzunehmen: Anhängerreifen bestehen aus Gummimischungen, die auf Temperatur reagieren. Das ist nicht anders als bei Autoreifen. Deshalb sind insbesondere bei längeren Standzeiten hohe Sonneneinstrahlung und Hitze zu vermeiden. Kann der Anhänger nicht an einem schattigen, dunklen Ort untergebracht werden, hilft eine Abdeckung. Spezielle Reifenabdeckungen sollten also im Urlaub immer dabei, damit die Reifen des Anhängers nicht der direkten Sonne ausgesetzt sind. Diese Abdeckungen schützen vor Witterungseinflüssen.
Vor Fahrtantritt Reifencheck!
Anhänger stehen viel, die Reifen nutzen sich also nicht so schnell ab. Klingt logisch, oder? Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Denn tatsächlich ist die Abnutzung durch die hohen Belastungen, denen die Reifen ausgesetzt sind, enorm. Per Gesetz ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern für Anhängerreifen vorgeschrieben. Auf die sollte man auch wirklich achten und rechtzeitig neue Reifen aufziehen.
Tipp: Reifen, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, heizen auf und werden weich. In diesem Zustand „rupfen“ sie während der Fahrt natürlich besonders schnell ab. Eine Reifenabdeckung kann für die nötige Kühle sorgen, die die Gummimischung kühl und hart hält. Damit der Anhänger nicht schlingert und kein Reifen stärker als die anderen abgenutzt wird, werden Anhängerreifen grundsätzlich achsweise gewechselt.
Sommer, Winter, alle Wetter: Welche Reifen für den Anhänger?
Beim PKW wird die Diskussion um die Bereifung ganz selbstverständlich geführt: Sind Sommer- und Winterreifen zielführend, oder tun es auch Allwetterreifen? Wer nur den finanziellen Aspekt betrachtet, wird am Ende nicht schlau daraus. Denn natürlich kosten zwei Satz Reifen mehr als einer (Sommer- und Winterreifen vs. Allwetterreifen).
Aber Allwetterreifen fahren sich schneller herunter als Sommer- und Winterreifen, müssen also viel häufiger ersetzt werden. Dazu kommt, dass die Allwetterreifen an heißen Sommertagen zu weich und an frostigen Wintertagen zu hart sind. Sie sind, wie alle Kompromisse, einfach für nichts so wirklich gut.
Bei Anhängerreifen ist das genauso, auch hier gibt es Sommer-, Winter- und Allwetterreifen. Welche Reifen gehören wann auf den Anhänger?
Nutzung beachten!
Wann wird der Anhänger überwiegend genutzt? Steht der Wohnwagen im Winter in der Garage und wird nur bei Temperaturen von 15 Grad Celsius und mehr bewegt, kann man sich die Winterreifen natürlich sparen. Wer überwiegend in Mitteleuropa in Frühjahr und Herbst unterwegs ist, ist mit Allwetterreifen vermutlich ganz gut beraten. Denn auch in den kälteren Höhen der Gebirge taugen die Reifen. Wird der Anhänger dagegen ausschließlich in der Sommerhitze bewegt und fährt dann auch gen Südeuropa, müssen es Sommerreifen sein.
Bei ganzjährig genutzten Anhängern ist es wie beim PKW: Sommer- und Winterreifen bieten die höchste Sicherheit.
Zulassung: Höchstalter sechs Jahre
Eine Besonderheit bezüglich der Bereifung von Anhängern betrifft die Zulassung. Ist der Anhänger für 100 km/h zugelassen, dürfen die Reifen höchstens sechs Jahre alt sein. Das legt die Ausnahmeverordnung der Straßenverkehrsordnung für alle Anhänger, die mit mehr als 80 km/h bewegt werden, fest.
Reifen gecheckt und für gut befunden? Dann steht dem Urlaubsvergnügen nichts im Weg!
Der Artikel "Sommer, Sonne, Standzeit – was muss ich bei meinen Anhängerreifen beachten?" wurde am 30.08.2023 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Sommer, Sonne, Standzeit – was muss ich bei meinen Anhängerreifen beachten?, Tipp & Infos, veröffentlicht.
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