Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Die Interessenorganisation "Allianz pro Schiene" Allianz pro Schiene unterstellt Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) Fatalismus. Stein des Anstoßes ist Wissings auf Prognosen basierender Plan zum Bau weiterer Autobahnen. Jetzt wirft die Interessenorganisation dem Politiker Mangel an Gestaltungsanspruch vor.
Nun hat aber eine große, wachsende Volkswirtschaft wie die Bundesrepublik Deutschland steigende Mobilitätsanforderungen. Aus den offiziellen Statistiken geht klar hervor, dass die Schiene in der Summe des Verkehrsaufkommens eine vergleichsweise geringfügige Rolle spielt. Selbst hohe Investitionen in den Bahnverkehr würde an den Größenverhältnissen nicht viel ändern. Insofern ist die "Allianz pro Schiene" beim Thema Verkehr eingleisig unterwegs und verkennt die Kapazitätsgrenzen des von ihr propagierten Mobilitätssystems.
Mit der Versteifung auf schienengebundene Fahrzeuge befindet sich die Interessenorganisation auf einer Irrfahrt. Nichts spricht gegen Ausbau und Verbesserung des schienengebundenen Personen- und Güterverkehrs. Doch wer ernsthaft annimmt, Investitionen ins Autobahnnetz seien im Sinne einer umweltfreundlichen Verkehrswende nicht mehr zeitgemäß, verkennt infrastrukturelle Tatsachen und das technologische Potential der Automobilität sukzessive klimaneutral zu werden.
Lars Wallerang / mid
Der Artikel "mid-Kommentar: "Allianz pro Schiene" auf Irrfahrt" wurde am 06.03.2023 in der Kategorie News von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Kommentar, Verkehr, Politik, News, veröffentlicht.
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