Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Das Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel in den Chefetagen der Autobauer geht munter weiter. Jetzt ist die VW-Tochter Skoda an der Reihe. Bei den Tschechen verlässt Bernhard Maier nach fast fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender den Kommandostand. Sein Vertrag läuft nach Unternehmensangaben zum 31. Juli 2020 aus.
Maier leitete den Autobauer seit November 2015. Zuvor hatte er als Vertriebschef im Vorstand des Sportwagenherstellers Porsche gearbeitet. Der 60-Jährige hat das Autohandwerk von Grund auf gelernt. Er begann mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker.
Unter Maiers Führung hatte Skoda neue Modelle wie die SUV Kamiq und Kodiaq herausgebracht und das Erfolgsmodell Octavia überarbeitet. 2019 lief in den tschechischen Werken die Rekordzahl von 910.000 Fahrzeugen vom Band. Wie alle anderen Hersteller steht auch Skoda vor dem Umstieg auf die Elektromobilität. Mit dem Superb iV brachte Skoda erst vor wenigen Monaten seinen ersten Plug-in-Hybriden heraus.
Und wer übernimmt jetzt das Steuer bei Skoda? Der Nachfolger wird gemäß dem tschechischem Recht in der ersten Vorstandssitzung im August 2020 gewählt und anschließend bekanntgegeben, teilt das Unternehmen mit.
"In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender hat er zur Profilierung der Marke einen außerordentlichen Beitrag geleistet. Seine Jahre bei Skoda zählen zu den erfolgreichsten in der 125-jährigen Geschichte des Unternehmens. Dafür danke ich Bernhard Maier", sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG und Skoda-Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Diess.
Der Artikel "Skoda bekommt neuen Chef" wurde am 09.07.2020 in der Kategorie News von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Automobilindustrie, Personalie, News, veröffentlicht.
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...