Ratgeber

Wie darf man Sonnenschutzfolien am Auto anbringen?

14. Oktober 2022
Redaktion
Ob im Büro, Zuhause oder auch am Auto - Sonnenschutzfolien sind eine vielfältige Möglichkeit die Einrichtung und das Fahrzeug vor der UV-Strahlung zu schützen. Doch nicht jede Anbringung ist gesetzeskonform. Möchte man eine Sonnenschutzfolie an seinem Auto anbringen, gilt es einige Dinge zu beachten. Die praktischen Folien darf man nur unter gewissen Bedingungen an die Fenster eines Fahrzeuges anbringen. Anderenfalls verstößt man gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Verordnung.

Die Vorteile von Sonnenschutzfolien

Eine Sonnenschutzfolie am Auto ist eine gute Investition, denn sie hält die Innentemperatur im Sommer kühler und verhindert, dass die Polster ausbleichen. Sonnenschutzfolien lassen sich ganz leicht anbringen und man kann sie in jeder beliebigen Farbe bekommen. Doch darf man eine Autofolie anbringen? Ja, doch nur unter gewissen Voraussetzungen.

Wo dürfen Sonnenschutzfolien am Auto angebracht werden?

Die Windschutzscheibe und auch die vorderen Seitenscheiben eines Fahrzeuges müssen laut Gesetz klar, lichtdurchlässig und verzerrungsfrei sein. Anderenfalls verstößt man gegen die Straßenverkehrs-Zulassungsverordnung (StVZO). Dabei gibt der Gesetzgeber vor, wie hoch die Lichtdurchlässigkeit an den Scheiben eines Fahrzeugs sein müssen. Bei der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenscheiben muss eine Lichtdurchlässigkeit von 70 Prozent gewährleistet sein. Man sollte jedoch beachten, dass viele Hersteller moderner Fahrzeuge diese Werte bereits ohne Folien ausreizen. Verfügt man über ein Fahrzeug mit spezieller Fensterscheibe mit integrierter Tönung, so ist es nicht mehr möglich, eine Sonnenschutzfolie anzubringen.

Nur wenn das Fahrzeug über einen zweiten Außenspiegel verfügt, darf man die hinteren Seitenscheiben und auch die Heckscheibe mit einer Tönungsfolie bekleben. Diese sollte jedoch vom TÜV zugelassen sein. Alternativ darf die Autofolie durch die Allgemeine Bauartgenehmigung nach Paragraf 22a StVZO zugelassen sein. Alle anderen Sonnenschutzfolien sind für die Anbringung an einem Fahrzeug nicht zugelassen. Außerdem ist es wichtig, die Sonnenschutzfolie auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen zu haben. Alle Prüf- und Kennzeichen am Auto müssen weiterhin lesbar bleiben. Bei einer Kontrolle sollte man alle notwendigen Papiere bei sich tragen und vorzeigen können. In diesem Fall ist eine Kopie der Allgemeinen Bauartgenehmigung erforderlich. Anderenfalls riskiert man Geldbußen oder gar härtere Strafen.

Andere Einsatzbereiche von Sonnenschutzfolien

Sonnenschutzfolien kommen vor allem im privaten Bereich zum Einsatz. Sie werden an Fenstern und Türen angebracht, um die Sonne vom Haus fernzuhalten. Dadurch wird das Haus im Sommer kühler, was die Klimaanlage entlastet. Im Winter hält die Folie die Wärme im Haus, so dass es nicht so schnell auskühlt.

Sonnenschutzfolien haben also einen praktischen Nutzen. Doch viele Menschen schätzen sie auch wegen ihres Designs. Folien gibt es in verschiedenen Farben und Mustern. Man kann sich also sein ganz persönliches Design aussuchen und so das Aussehen des Hauses verändern.

Die Folien lassen sich einfach anbringen und man kann sie jederzeit wieder entfernen. Sie sind also ideal für Menschen, die gerne experimentieren und ihr Zuhause häufig umbauen oder neugestalten möchten.

Sonnenschutzfolien haben viele Vorteile. Sie werden im privaten Bereich gerne genutzt. Am Auto darf man diese jedoch nur unter strengen Voraussetzungen anbringen. Wenn man sich für den Kauf einer Sonnenschutzfolie entscheidet, sollte man sich informieren, welche Folie die richtige für den individuellen Zweck ist. Sonnenschutzfolien werden an der Außenseite einer Scheibe angebracht. Beim Auto zählen die gesetzlichen Regelungen und die Durchlässigkeit. In diesem Fall sollte man sich vor dem Anbringen genauer informieren.

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