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Tuning-Erfahrungen bei Verbrennern kommen E-Autos zugute
Währung der Automarkt allgemein schrumpft, steigt der Elektroautoanteil an. Die beliebtesten Marken im Jahr 2019 waren
• Renault Zoe,
• BMW i3 und
• Tesla Model 3.
Wir haben letzteres E-Auto ausgewählt, um aufzuzeigen, dass gleichfalls Öko-Fahrzeuge vom Tuning in vielen Bereichen profitieren können.
Die Verbesserung und Feinabstimmung von einzelnen Komponenten bei Verbrennern ist hingegen seit Jahrzehnten ein bekanntes Thema. Auch wenn stets nach innovativen Neuheiten gesucht wird, haben sich viele Verfahren fest etabliert. Sollten noch Fragen offen sein, findet man online, darunter auf der Website Tuning-News auf autotuning.de, ausführliche Antworten.
3F-Tuning
Es ist unumstritten, dass der klassische Golf, Audi A4 oder 3er BMW mehr Möglichkeiten als ein E-Fahrzeug zum Tunen und Schrauben bieten – allen voran die Abgasanlage sowie der Motor. Das durch einen Elektromotor angetriebene Tesla Model 3 hält natürlich deutlich weniger Schauplätze bereit. Dahinter steht ein durchaus positiver Grund: Zahlreiche Komponenten sowie Verschleißteile sind beim E-Fahrzeug schlicht und einfach unnötig. Dies bietet den Vorteil, dass die Besitzer von einer starken Reduzierung von Werkstatt- und Wartungskosten profitieren.
Fakt ist jedoch, dass sich im Laufe der Zeit in der Tuningszene drei wesentliche Veränderungen am Auto herauskristallisiert haben:
• neues Fahrwerk
• Aufbringung einer Folierung zum Schutz und für eine andere Optik
• neuer Satz Felgen
In der Autobranche ist dieses Dreierpaket unter der Bezeichnung 3F-Tuning bekannt. Sicherlich kann darüber hinaus noch einiges mehr getunt werden, jedoch gehören die vorbezeichneten drei Maßnahmen zum Standard. Das Erfreuliche daran ist, dass sich diese exakt auch bei einem E-Auto durchführen lassen.
Tuning-Beispiel Tesla Model 3 Performance
Vom Werk aus ist das Tesla Model 3 Performance mit schwarzen CI-R Rädern mit Edelstahl-Anfahrschutz ausgestattet. Im Zuge eines Tunings wurde dieser gegen einen rot lackierten Anfahrtschutz ausgetauscht. Damit erhielt er den gleichen Farbton wie die Performance-Bremse – schon war ein harmonischer Akzent gesetzt.
Das Tesla Model verfügt von Haus aus über eine spezielle Radnabe, die eine Art “Stufe” beinhaltet. Die Radhersteller müssen aus diesem Grund eine Möglichkeit zur Zentrierung schaffen. Dafür wurde eine extra Zentrierring konzipiert und hergestellt, der perfekt an die Performance-Nabe passt.
Die Entscheidung darüber, in welcher Dimension die Räder gefahren werden sollten, fiel auf eine Kombination von 8,5x20 an der VA (Einpresstiefe: 36) und 9,5x20 an der HA (Einpresstiefe: 40). An der Vorderachse erhielten die Felgen 245/35Z R20 Reifen, an der Hinterachse 275/30Z R 20 Reifen.
Für das Farbtuning wurde eine Folie in Satin Dark Grey ausgewählt. Bevor jedoch die Vollfolierung der Karosserie erfolgte, erhielten sämtliche Chromteile ein schwarz glänzendes Folien-Outfit. Allein durch diese auffällige Veränderung der Optik wirkte das E-Auto viel sportlicher als zuvor.
Eine weitere Tuning-Maßnahme war der Austausch des vorhandenen Fahrwerkes gegen ein KW der Variante 3. Da die Achse des Allradmodells von Tesla unterschiedlich zur RWC ist wurde eine neue Gabel für die Vorderachse entwickelt, die sich am unteren Ende des Dämpfers befindet.
Grundsätzlich hätte man noch etwas an der Fahrwerkschraube drehen können. Jedoch ist es wichtig, neben der Bodenfreiheit an der Frontstoßstange auch die Tiefe der Vorderachse im Auge zu behalten. Das Tesla Model 3 Performance weist in diesem Bereich nur eine geringe Bodenfreiheit auf. Deshalb war angeraten, die Tieferlegung nicht zu übertreiben.
Der Artikel "Tuning macht auch vor Elektroautos nicht halt" wurde am 15.12.2021 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Tuning macht auch vor Elektroautos nicht halt, Tipp & Infos, veröffentlicht.
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