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Der Dritte im Bunde

29. November 2021, 14:38 Uhr
Christoph Reifenrath 7
7Der Dritte im Bunde
mid Brühl - Die elektrische Variante des neuen Nissan Townstar kommt im Sommer 2022. Der Ladeanschluss (CCS 75 kW, AC max 22 kW) liegt hinter dem neu gestalteten Nissan-Logo. Nissan
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Nissan hat in Brühl bei Köln die nächste Generation seiner leichten Nutzfahrzeuge vorgestellt. Der neue Townstar kommt zunächst nur als Benziner mit Schaltgetriebe. Ab Sommer 2022 gibt es dazu eine vollelektrische Antriebsoption. Der Motor-Informations-Dienst (mid) war bei der Präsentation.


Nissan hat in Brühl bei Köln die nächste Generation seiner leichten Nutzfahrzeuge vorgestellt. Der neue Townstar kommt zunächst nur als Benziner mit Schaltgetriebe. Ab Sommer 2022 gibt es dazu eine vollelektrische Antriebsoption. Die Preise sollen zum Marktstart im Dezember genannt werden. Der Motor-Informations-Dienst (mid) war bei der Präsentation.

Der neue Townstar basiert wie der Kangoo und der Mercedes Citan auf der Renault CMF-CD Plattform der Allianz. Von seinen internen Konkurrenten unterscheidet er sich vor allem durch das Frontdesign im Stil des Nissan Ariya. Der Townstar ist zudem das erste Nissan-Modell mit neu gestaltetem Markenlogo. Der als Kastenwagen und als Hochdachkombi erhältliche Transporter soll eine effiziente und nachhaltige Mobilitätslösung bieten. Kunden können mittelfristig zwischen zwei Längen und fünf bis sieben Sitzen wählen.

Mit mehr als 20 teilweise neuen Technologien soll der Townstar den Komfort und die Sicherheit im Alltag erhöhen: Das Arsenal an Assistenzsystemen umfasst beispielsweise einen Seitenwind-Assistenten sowie eine Anhängerstabilisierung. Auch ein intelligentes Notbremssystem mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung sowie integriertem Kreuzungsassistenten, ein Spurhalte- und Totwinkel-Assistent, eine Verkehrszeichenerkennung, ein intelligenter Tempomat und ein Parkassistent sind an Bord. Ein Around View Monitor zieht erstmals in den kompakten Transporter ein: Rund um das Fahrzeug verteilte Kameras liefern eine 360-Grad-Rundumsicht, die das Einparken und Manövrieren auf engstem Raum zum Kinderspiel machen sollen.

Zusätzlich ist das Nutzfahrzeug voll vernetzt: Neben dem Notrufsystem E-Call verfügt der Townstar in allen Modellreihen über Smartphone-Einbindung per Apple CarPlay und Android Auto, das Mobiltelefon lässt sich während der Fahrt kabellos aufladen. Gesteuert werden die Konnektivitäts- und Infotainmentfunktionen über den zentralen Acht Zoll Touchscreen, der zudem mit der Zehn Zoll großen digitalen Instrumentenanzeige hinter dem Lenkrad verknüpft ist.

Intelligente Stauraumlösungen und ein spezielles Fach für Büroutensilien schaffen Ordnung an Bord. Im Interieur wirkt der Townstar mit komfortablen Sitzen, hochwertigen Türverkleidungen sowie einer modernen Instrumententafel und Mittelkonsole wie ein vollwertiger Pkw.

Als einzige Verbrenner-Alternative wird sowohl für den Kastenwagen als auch für den Pkw-ähnlichen Hochdachkombi ein weiterentwickelter Benziner angeboten. Aus 1,3 Litern Hubraum entwickelt der Ottomotor 96 kW/130 PS und 240 Nm Drehmoment. Der Vierzylinder erfüllt die neueste Abgasnorm Euro 6d-Full. Die vollelektrische Variante, die ab Sommer 2022 verfügbar sein soll und den e-NV200 ersetzt, entwickelt 245 Nm Drehmoment und bietet in Verbindung mit einer 44-kWh-Batterie bis zu 285 Kilometer Reichweite (Homologation noch ausstehend).

Mit dem neuen Townstar führt Nissan erstmals die CCS-Ladetechnik ein. Bei einer Ladeleistung von 75 kW kann das Elektrofahrzeug an Gleichstrom-Schnellladesäulen in 42 Minuten auf 80 Prozent der Batteriekapazität geladen werden. Für das Laden mit Wechselstrom verfügt der Townstar über ein Bordladegerät mit wahlweise 11 oder 22 kW. Wer sich für die vollelektrische Variante entscheidet, kommt in den Genuss des Propilot, der teilautomatisiertes Fahren auf Autobahnen ermöglichen soll. Der Transporter folgt vorausfahrenden Fahrzeugen, beschleunigt und bremst selbstständig bis zum Stillstand und wird dabei mittig in der Spur gehalten - selbst in leichten Kurven.

In den bis zu 3,9 Kubikmeter großen Laderaum des Nissan Townstar, der von einer verstellbaren Trennwand begrenzt wird, passen zwei Europaletten und bis zu 800 Kilogramm Ladung. Darüber hinaus lassen sich bis zu 1.500 Kilogramm Anhängelast an den Haken nehmen. Große seitliche Schiebetüren vereinfachen das Entladen des Transporters zusätzlich. Am Heck finden sich je nach Modellvariante eine nach oben öffnende Heckklappe oder asymmetrisch geteilte, um 180 Grad öffnende Flügeltüren.

Die im Vergleich zu SUV und Crossover-Modellen tiefere Ladekante vereinfacht das Beladen. Nissan erwartet, dass sich mehr als jeder zweite Kunde in Deutschland für die Kombi-Variante anstellte des Transporters entscheidet.

Wie für alle neuen Nissan Nutzfahrzeuge gewährt der japanische Automobilhersteller auch auf den Townstar eine europaweite Fünf-Jahre-Garantie bis 160.000 Kilometer Laufleistung. Für die Elektrovariante gilt darüber hinaus eine Acht-Jahre-Garantie bis 160.000 Kilometer auf die Batterie.

Christoph Reifenrath / mid

Der Artikel "Der Dritte im Bunde" wurde am 29.11.2021 in der Kategorie Fahrbericht von Christoph Reifenrath mit den Stichwörtern Importeur, Neuheit, Präsentation, Nutzfahrzeuge, Elektroauto, Transporter, Kombi, Test-Bericht, Pressevorstellung, Test, Bericht, Kurztest, Vorstellung veröffentlicht.

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