Fahrbericht: Fiat 500 Hybrid - Ein bisschen Strom muss sein
SP-X/Turin. Fiat wagt die Rolle rückwärts, und stellt dem elektrischen Kult-Mobil Fiat 500 wieder eine Version mit ...
Die Marke McLaren setzt mit rassigen Supersportwagen Maßstäbe. Und in der Formel 1 hat McLaren einst mit Rennfahrern wie Ayrton Senna oder Alain Prost Geschichte geschrieben. Die Lust auf Luxus ist dem britischen Autohersteller bis heute erhalten geblieben. Daran soll sich so schnell nichts ändern. Denn McLaren will ein exklusiver Hersteller bleiben.
Deshalb werde man auch kein SUV bauen, sagte COO Jens Ludmann der Zeitschrift "auto motor und sport". "Den brauchen wir nicht. Wir wollen lieber exklusiv sein, haben dafür die Marke spitz positioniert, wollen fahrerorientierte Autos bieten", so Ludmann. "Zudem braucht man für einen SUV eine eigene Plattform und ein eigenes Werk. Das funktioniert vielleicht in einem Konzern-Verbund. Hat man das nicht, wird's schwierig." Mit einer Jahresproduktion zwischen 4.000 und 6.000 Fahrzeugen könne man exklusiv bleiben.
Einen rein elektrisch angetriebenen McLaren wird in den nächsten Jahren nicht geben, die Gewichtsprobleme seien noch zu groß. "Das Gewicht ist aktuell noch die größte Herausforderung", so Ludmann. Würde man den Sportwagen Senna mit elektrischem Antrieb bauen, stiege das Gewicht um 700 Kilogramm auf zwei Tonnen, haben die McLaren-Ingenieure berechnet.
"Damit ließe sich die Brems- und Kurvenperformance eines Senna nicht realisieren", erklärt Ludmann. Deshalb konzentriere sich McLaren auf die Elektrifizierung des Antriebes und setze auf Hybridmodelle.
Der Artikel "McLaren: SUV? Nein danke" wurde am 07.05.2020 in der Kategorie Neuheiten von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Sportwagen, Luxus, Produktion, Vorstellung, veröffentlicht.
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