Getriebe

Porsche setzt auf Handarbeit

28. April 2020, 12:16 Uhr
Rudolf Huber
Handarbeit statt Automatik: Für alle 911 Carrera S- und 4S-Modelle kann ab sofort statt des serienmäßigen Achtgang-PDK zum identischen Preis das Siebengang-Schaltgetriebe geordert werden. Es ist grundsätzlich mit dem Sport Chrono-Paket kombiniert.


Handarbeit statt Automatik: Für alle 911 Carrera S- und 4S-Modelle kann ab sofort statt des serienmäßigen Achtgang-PDK zum identischen Preis das Siebengang-Schaltgetriebe geordert werden. Es ist grundsätzlich mit dem Sport Chrono-Paket kombiniert und soll damit laut des Sportwagen-Herstellers "vor allem sportlich ambitionierte Fahrer ansprechen, die die Schaltarbeit als Steigerung des Fahrspaßes verstehen".

In Zahlen sieht das dann so aus: Der 911 Carrera S mit Schaltgetriebe beschleunigt in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 308 km/h Spitze. Das Leergewicht des 911 Carrera S Coupé mit Schaltgetriebe liegt bei 1.480 Kilogramm - das sind immerhin 45 Kilo weniger als bei der Version mit PDK.

Zum Modelljahreswechsel werden für die 911 Carrera-Reihe auch diverse neue Ausstattungs-Optionen wie das aus Panamera und Cayenne bereits bekannte Porsche InnoDrive mit einer bis zu drei Kilometer vorausschauenden Geschwindigkeitsregelung und eine neue Smartlift-Funktion für die Vorderachse angeboten. Letztere ermöglicht es, den Vorderwagen an regelmäßig passierten Stellen automatisch um rund 40 Millimeter anheben zu lassen. Dazu speichert das System auf Knopfdruck die GPS-Koordinaten der aktuellen Position. "Steuert der Fahrer die Stelle erneut an - egal aus welcher Richtung -, hebt sich der Vorderwagen automatisch an", so die Stuttgarter.

Der Artikel "Porsche setzt auf Handarbeit" wurde am 28.04.2020 in der Kategorie Neuheiten von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Getriebe, Neuheit, Sportwagen, Modellpflege, Vorstellung, veröffentlicht.

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