Automobilzulieferer

Liqui Moly: Ernst Prost zieht sich zurück

9. Juli 2021, 16:43 Uhr
Rudolf Huber
Am 22. 2. 2022 ist Schluss - weil man sich dieses Datum so gut merken kann, so Ernst Prost mit einem Augenzwinkern. Der Chef von Liqui Moly hat jetzt nach 31 Jahren im Unternehmen angekündigt, sich zurückzuziehen. Unter seiner Führung wuchs die Firma von einem kleinen Anbieter von Additiven für Autos zu einem weltweit agierenden Spezialisten für Automotive-Chemie.


Am 22. 2. 2022 ist Schluss - weil man sich dieses Datum so gut merken kann, so Ernst Prost mit einem Augenzwinkern. Der Chef von Liqui Moly hat jetzt nach 31 Jahren im Unternehmen angekündigt, sich zurückzuziehen. Unter seiner Führung wuchs die Firma von einem kleinen Anbieter von Additiven für Autos zu einem weltweit agierenden Spezialisten für Automotive-Chemie.

Im Sortiment: Motoröle und Additive, Fette und Pasten, Sprays und Autopflege, Klebe- und Dichtstoffe. Gegründet 1957 entwickelt und produziert Liqui Moly ausschließlich in Deutschland. Dort wird es immer nach eigenen Angaben wieder zur besten Ölmarke gewählt. Das Unternehmen verkauft seine Produkte in 150 Ländern und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 611 Millionen Euro.

"Aufhören ist schwer. Vor allem mit etwas, das man liebt", so Prost in einem emotionalen Schreiben an seine Mitarbeiter. Aber er mache es jetzt und steige aus dem Business aus und in ein neues, hoffentlich genauso spannendes Kapitel seines Lebens ein, pünktlich zu seinem 65. Geburtstag: "Ich lasse mich überraschen, was da noch so kommt."

Der Artikel "Liqui Moly: Ernst Prost zieht sich zurück" wurde am 09.07.2021 in der Kategorie News von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Automobilzulieferer, Autopflege, Öl, Zulieferer, Personalie, News, veröffentlicht.