Reise

Flug-Buchung: Portale müssen Endpreis ausweisen

21. Januar 2015, 17:34 Uhr
Ralf Loweg (vm)
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Bus, Bahn oder Flieger: Inzwischen gibt es eine wahre Flut von Online-Buchungsportalen. In diesem Dschungel müssen sich die Verbraucher erst einmal zurechtfinden. Vor allem, wenn mehrere Flüge im Internet gebucht werden und der Endpreis nicht sofort ersichtlich ist. Deshalb müssen die Online-Anbieter für Flüge jetzt bei jeder Preisangabe für einen Flug mit Abflug an einem EU-Flughafen den zu zahlenden Endpreis ausweisen. Hintergrund: Bei einem Portal war das Buchungssystem so gestaltet, dass nach der Wahl des Datums und des Abflug- und Ankunftsflughafens die möglichen Flugverbindungen in einer Tabelle aufgelistet wurden. Dabei wurde der Endpreis pro Person nicht für jede aufgeführte Verbindung angegeben, sondern nur für die von der jeweiligen Fluglinie vorausgewählte oder vom Kunden durch Anklicken ausgewählte Verbindung. Der europäische Gerichtshof (EuGH) hat daher entschieden, dass der zu zahlende Endpreis im Rahmen eines elektronischen Buchungssystems bei jeder Angabe von Preisen für die Flugdienste und damit auch bereits bei ihrer erstmaligen Angabe auszuweisen ist (EuGH, Az.: C-573/13). Zu diesem Endpreis gehören laut der ARAG-Experten Flug, Steuern, Gebühren, Kerosinzuschlag und Bearbeitungsgebühr.

Der Artikel "Flug-Buchung: Portale müssen Endpreis ausweisen" wurde am 21.01.2015 in der Kategorie Reise von Ralf Loweg (vm) mit den Stichwörtern Flug, Reisen, Preise, Recht, Reise-Tipp, Caravan, Wohnwagen, Wohnmobil, Camper, Bahn veröffentlicht.