Hybrid-Fahrzeug

Honda HR-V e:HEV: Der steckt was weg

22. April 2021, 17:50 Uhr
Ralf Loweg 7
7Honda HR-V e:HEV: Der steckt was weg
mid Groß-Gerau - Der neue Honda HR-V e:HEV ist Ende des Jahres 2021 in Europa erhältlich. Honda
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Honda setzt bei der Elektrifizierung seiner Flotte den nächsten Meilenstein. So verpasst der japanische Autobauer jetzt seinem Kompakt-SUV HR-V einen blitzsauberen Antrieb: 'e:HEV' heißt die Zauberformel, mit der Honda die Kunden in Zukunft möglichst zahlreich unter Strom setzen will. Der Motor-Informations-Dienst (mid) hat sich bei der Online-Präsentation einen ersten Eindruck der neuen Hybrid-Hoffnung verschafft.


Honda setzt bei der Elektrifizierung seiner Flotte den nächsten Meilenstein. So verpasst der japanische Autobauer jetzt seinem Kompakt-SUV HR-V einen blitzsauberen Antrieb: "e:HEV" heißt die Zauberformel, mit der Honda die Kunden in Zukunft möglichst zahlreich unter Strom setzen will.

Der neue HR-V mit umweltfreundlichem Hybridantrieb ist ab Ende des Jahres 2021 in Europa erhältlich. Einen ersten Eindruck vermittelte der Hersteller schon jetzt bei der pfiffig gemachten Präsentation, die wegen der Corona-Pandemie ausschließlich online über die Bühne ging. Honda hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2022 sollen alle in Europa erhältlichen Volumenmodelle des Autobauers aus Fernost elektrifiziert sein.

Honda verspricht mit seiner Hybrid-Technologie ein "ruhiges und angenehmes Fahrerlebnis, verbunden mit einem direkten Ansprechverhalten und eindrucksvoller Kraftstoffeffizienz". In Zahlen ausgedrückt: Das System umfasst zwei Elektromotoren, die an einen 1,5-Liter-i-VTEC-Benzinmotor gekoppelt sind. Der Antriebsmotor entwickelt eine Leistung von 96 kW/131 PS sowie ein maximales Drehmoment von 253 Newtonmeter bei 4.500 U/min.

Das e:HEV System hat drei verschiedene Antriebsmodi, die je nach Bedingungen automatisch ausgewählt werden. So erfolgt das Anfahren des HR-V im Elektromodus, der bei höherem Drehmomentbedarf in den Hybridmodus übergeht. Beim Fahren mit höherem und gleichmäßigerem Tempo wird der Benzinmotor genutzt.

Die Fahrmodi "Sport", "Normal" und "Econ" passen die Fahrdynamik an. Per Schalthebel wird die zusätzliche Fahrstufe "B" aktiviert. Diese ermöglicht ein stärkeres regeneratives Bremsen, heißt es. Über Wählhebel hinter dem Lenkrad kann der Fahrer zudem das Maß an Rekuperation und Bremswirkung seinen persönlichen Vorlieben anpassen, erklären die Honda-Ingenieure.

Auch in Sachen Sicherheit lässt die neue Modellgeneration kaum Wünsche offen. An Bord sind unter anderem eine Fußgängererkennung (Pedestrian Collision Mitigation Steering System) und das Kollisionswarnsystems (Collision Mitigation Braking System) bei Nacht. Das System ist jetzt außerdem in der Lage, kreuzende Fahrzeuge, darunter Fahrradfahrer und Motorräder, zu identifizieren.

Die neue adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) soll die Sicherheit beim Spurwechsel und beim Überholen anderer Fahrzeuge verbessern. ACC umfasst darüber hinaus einen Folgeassistenten bei niedrigen Geschwindigkeiten sowie einen Bremsassistenten, der an Gefällen die gewählte Geschwindigkeit hält.

Neu im HR-V ist ein Toter-Winkel-Assistent. Das System erkennt automatisch Fahrzeuge im toten Winkel des Fahrers und warnt über ein Symbol im Außenspiegel. Der Tote-Winkel-Assistent beinhaltet einen Ausparkassistent, der zusammen mit der Weitwinkel-Rückfahrkamera die Sicherheit bei Parkvorgängen erhöht.

Besonders stolz sind die Honda-Strategen auf das Platzangebot mit kompakten Abmessungen, die einen mühelosen Ein- und Ausstieg garantieren sollen. Interessanter Aspekt: Die Entwicklung des Fahrzeugs folgt dem Prinzip, dass Technologie und Design in erster Linie dazu dienen, die Bedürfnisse der Fahrzeug-Insassen zu erfüllen.

Die Sitzposition ist im Vergleich zum Vorgänger um zehn Millimeter erhöht. Und die Fensterflächen sind so gestaltet, dass sie möglichst viel Licht in den Innenraum strömen lassen. Die jetzt etwas tiefer positionierten Außenspiegel vergrößern zudem das Sichtfeld beim Abbiegen und Wenden.

Der neue HR-V glänzt also als Raumwunder und bietet den Insassen mehr Bein- und Schulterfreiheit. Neben der um 35 Millimeter gewachsenen Beinfreiheit hinten ist auch die Rückenlehne um zwei Grad stärker geneigt als in der letzten Generation des HR-V. Ermöglicht wird das durch den mittig platzierten Tank und die neue Anordnung der Hybrid-Komponenten.

Mit an Bord sind auch die Honda "Magic Seats", die sich je nach Transportanforderungen wie von Zauberhand flach umklappen oder aufstellen lassen. Der HR-V bietet daher ausreichend Platz für unterschiedliche Gepäckstücke und andere Sport- und Lifestyle-Ausrüstung. So lassen sich laut Honda zum Beispiel zwei Mountainbikes für Erwachsene (mit abmontierten Vorderrädern) aufrecht verstauen. Das ist in der Tat großes Kino.

Ralf Loweg / mid

Der Artikel "Honda HR-V e:HEV: Der steckt was weg" wurde am 22.04.2021 in der Kategorie Fahrbericht von Ralf Loweg mit den Stichwörtern SUV, Hybrid-Fahrzeug, Elektromobilität, Neuheit, Fahrbericht, Test-Bericht, Pressevorstellung, Test, Bericht, Kurztest, Vorstellung veröffentlicht.

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