Revolutionäre Ansätze für eine nachhaltige Ersatzteilplanung im Automobilsektor
Technologische Fortschritte in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie befindet sich in einem ...
Der drastische Anstieg der Kraftstoffpreise ist nach Ansicht der Experten des Instituts Mobile Zukunft IMZU nicht gerechtfertigt - es gäbe keine Lieferengpässe und die Lager sind voll. Für viele Pendler wird es unwirtschaftlich, den Arbeitsplatz mit dem Pkw anzusteuern.
Am Markt befindet sich derzeit Kraftstoff, der vor bis zu drei Monaten an die Großlager genommen wurde - die Mineralölkonzerne nutzen die Krise aus, mit der Preisanpassung an die politische Lage um rund 30 Cent in den letzten 10 Tagen erhebliche und völlig ungerechtfertigte Zusatzgewinne zu machen.
Es gibt technisch keinen Grund, den Dieselpreis an- und sogar über den des Ottokraftstoffes zu heben - im Gegenteil, Diesel ist schon in der Herstellung preiswerter. Ganz abgesehen davon, dass die Umweltbilanz moderner Diesel genauso gut wie die der Ottokraftstoffe ist, führt die Dieselpreiserhöhung auf bis zu zwei Euro pro Liter zu einer drastischen Verteuerung des Warentransportes auf den Straßen. Die daraus resultierende Kostensteigerung wird über die Produkte direkt an die Verbraucher weitergegeben, die Inflationsrate steigt drastisch.
Das Speditionsgewerbe, der ÖPNV und der Busverkehr müssen derzeit wöchentlich neu kalkulieren, Preiszusagen können kaum noch eingehalten werden, Tankrechnungen betragen zwischen 600 und 1.200 Euro pro Füllung. Zudem hat der hohe Dieselpreis auch direkte Auswirkungen auf das leichte Heizöl, dessen Preise folglich ähnlich drastisch steigen, wie die des Erdgases. Das IMZU rechnet deshalb mit Protestaktionen der Lkw-Fahrer, die die Versorgungslage spürbar verschlechtern würden - mehr als 95v Prozent aller Güter werden auf den Straßen transportiert.
Angesichts der dramatischen Lage am Kraftstoffmarkt fordern die Experten des IMZU eine Halbierung des Steueranteils, denn derzeit nimmt der Staat rund 1,40 Euro pro Liter Kraftstoff ein. Die Krise darf nicht dazu ausgenutzt werden, bestimmte Antriebsarten zu diskriminieren, um andere zu bevorteilen, zumal etwa Elektrofahrzeuge in den nächsten Wochen auch mit drastisch steigenden Strompreisen konfrontiert werden und deren Umweltnutzen überbewertet wird.
Autofahrer sollten nur noch an preiswerten Orten zu Zeiten mit den niedrigsten Konditionen tanken und teure Tankstellen konsequent boykottieren. Das IMZU fordert Verbände, Verbraucherorganisationen und die Politik auf, ihr Schweigen zu den ungerechtfertigten Preiserhöhungen einzustellen und auf nationaler und internationaler Ebene schnellstmöglich Aktionen einzuleiten, um die Energiepreise zu stabilisieren.
Der Artikel "Spritpreisbremse gefordert" wurde am 07.03.2022 in der Kategorie Kraftstoffe von Jutta Bernhard mit den Stichwörtern Energie, Kraftstoff, Politik, Sprit sparen, Spritpreise, Benzinpreise, Dieselpreise veröffentlicht.
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