Stauprognose

Stauprognose: Reiseverkehr nimmt langsam wieder zu

26. Mai 2021, 09:09 Uhr
ampnet
Stauprognose: Reiseverkehr nimmt langsam wieder zu
Autobahnverkehr. Foto: Auto-Medienportal.Net/AvD
Der Reiseverkehr am letzten Mai-Wochenende (28.-30.5.2021) wird zwar geringer als an Pfingsten ausfallen, aber nach Einschätzung des ADAC dennoch über dem Niveau der Wochenenden davor liegen.

Der Reiseverkehr am letzten Mai-Wochenende (28.-30.5.2021) wird zwar geringer als an Pfingsten ausfallen, aber nach Einschätzung des ADAC dennoch über dem Niveau der Wochenenden davor liegen. In Bayern und Baden-Württemberg beginnt die zweite Woche der Pfingstferien. Allerdings sind unabhängig von den Ferien nach der Öffnung der Hotels und Ferienwohnungen in vielen Regionen Deutschlands wieder mehr Urlauber unterwegs. Auch Reisen ins benachbarte Ausland sind wieder leichter möglich.

Eine erhöhte Staugefahr prognostiziert der Automobilclub vor allem auf folgenden Strecken: in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, München, auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, auf der A 1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln, der A 3 Würzburg - Nürnberg - Passau, A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden und A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel sowie A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, A 7 Hamburg - Flensburg und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, A 8 Stuttgart - München - Salzburg, A 9 Nürnberg - München, A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, A 81 Stuttgart - Singen, A 93 Inntaldreieck - Kufstein und A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen sowie auf der A 99 Umfahrung München.

Besonders stauanfällig sind die Autobahnen im Umkreis der größeren Städte - hier sind auch viele Tagesausflügler unterwegs - sowie generell Autobahnabschnitte mit Baustellen. Von diesen gibt es derzeit mehr als 800.
An allen Tagen müssen Autofahrer zudem mit Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist in Zeiten der Corona-Krise ausgesetzt.

Wer den Urlaub im benachbarten Ausland verbringen will, wird es vor allem in Richtung Österreich, Schweiz, Italien oder Kroatien ziehen. Alle vier Länder ermöglichen touristische Einreisen ohne Quarantäne. Auch hier ist daher auf den wichtigsten Autobahnen mit lebhaftem Verkehr zu rechnen. Betroffen sind vor allem die Routen über den Gotthard und Brenner sowie die Tauernautobahn A 10. An den Grenzen müssen sich Autofahrer allerdings auf Wartezeiten durch Corona-Kontrollen einstellen. (ampnet/jri)

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