Reise

Mit dem Rollstuhl auf Reisen: Keine falsche Scham

2. Juni 2016, 13:45 Uhr
Thomas Schneider
Die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung ist längst noch nicht überall gegeben. Insbesondere im Ausland bestehen etwa für Rollstuhlfahrer vielerorts noch kaum zu überwindende Hürden. Daher gilt es, Reisen im Vorfeld penibel zu planen. Und auch ein offener Umgang mit dem Handicap und die Kommunikation mit dem Reiseveranstalter sind von zentraler Bedeutung.


Die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung ist längst noch nicht überall gegeben. Insbesondere im Ausland bestehen etwa für Rollstuhlfahrer vielerorts noch kaum zu überwindende Hürden. Daher gilt es, Reisen im Vorfeld penibel zu planen. Und auch ein offener Umgang mit dem Handicap und die Kommunikation mit dem Reiseveranstalter sind von zentraler Bedeutung.

"Geben Sie sich bei Veranstaltern und Unterkünften als Mensch mit Behinderung zu erkennen, damit während der Reise keine unnötigen Probleme auftauchen", empfiehlt Johann Kreiter, der ehrenamtlich für Tourismusverbände barrierefreie Angebote testet, im Magazin "Apotheken Umschau". Darüber hinaus sollten die Reisenden vor der Buchung direkt beim Hotel nach Türbreiten, Betthöhen, ebenerdigen Duschen, Rampen oder Aufzügen fragen.

Bei der Anreise leisten unter anderem die Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn - mit Hilfen beim Ein-, Um- und Aussteigen - sowie Flughäfen und Airlines Unterstützung. Probleme kann es unter Umständen bei Kreuzfahrten geben. Denn die Kreuzfahrtschiffe sind zwar häufig barrierefrei, Häfen und Ausflugsziele in der Regel aber nicht. Dann können Spezialtransfers erforderlich sein.

Der Artikel "Mit dem Rollstuhl auf Reisen: Keine falsche Scham" wurde am 02.06.2016 in der Kategorie Reise von Thomas Schneider mit den Stichwörtern Reisen, Barrierefreiheit, Reise-Tipp, Caravan, Wohnwagen, Wohnmobil, Camper, Bahn veröffentlicht.