Sicherheit

Tipps für entspannte Autofahrten in den Urlaub

18. Juli 2022, 10:24 Uhr
Solveig Grewe
Tipps für entspannte Autofahrten in den Urlaub
mid Groß-Gerau - Bei Fahrten in den Urlaub sollte man sich nicht nur auf elektronische Assistenten an Bord verlassen. Seat
Auto fahren macht Spaß. Doch bei längeren Fahrten in den Urlaub sollte man sich nicht nur auf Sicherheitsassistenten verlassen, sondern auch auf die eigene Verantwortung besinnen. Die Volkswagen-Tochter Seat hat Tipps für die Langstrecke zusammengestellt.


Auto fahren macht Spaß. Doch bei längeren Fahrten in den Urlaub sollte man sich nicht nur auf Sicherheitsassistenten verlassen, sondern auch auf die eigene Verantwortung besinnen. Die Volkswagen-Tochter Seat hat Tipps für die Langstrecke zusammengestellt, die gut für Sicherheit, Fitness und Konzentration hinter dem Steuer sind und über den Klassiker "Mach mal Pause!" hinausgehen.

Auch bei geistig fordernden Aktivitäten wie dem Autofahren ist die Versorgung des Körpers mit ausreichend Wasser wichtig. Ein Mangel an Flüssigkeit macht sich in diesem Zusammenhang unter anderem durch Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar. Weil Durst bereits ein Zeichen für ein Defizit ist, sollte man in regelmäßigen Abständen und am besten schon zwei bis vier Stunden vor der Fahrt etwa fünf bis zehn Milliliter je Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Unabhängig von einem vernünftigen Wasserhaushalt ist der Körper über den Tag verteilt unterschiedlich leistungsfähig. Allgemein ist die Konzentrationsfähigkeit in der Zeit unmittelbar nach dem Wachwerden sowie während der Dämmerung geringer und die Gefahr für Fehler am höchsten. Man sollte also nicht unmittelbar nach dem Wachwerden oder nach einem harten Arbeitstag längere Zeit hinterm Steuer sitzen.

Dem Nervenkostüm kann man bereits vor Fahrtantritt etwas Gutes tun. Insbesondere auf unbekannten Strecken macht es Sinn, sich etwa das passende Bargeld für Mautstrecken bereitzulegen. Nicht überall ist Kartenzahlung möglich und die Situation, vor einer geschlossenen Schranke zu stehen und womöglich einen Stau zu verursachen, ist äußert unangenehm.

Ein paar Snacks, die genug Power geben, aber nicht zu schwer im Magen liegen, sind gute Begleiter. In Frage kommen zum Beispiel Müsliriegel, Nüsse oder ein Apfel. Für einen entspannten Abschluss der Fahrt kann es sich vor allem bei Zielen in Ballungszentren oder Innenstädten lohnen, schon vor Fahrtantritt einen geeigneten Parkplatz zu suchen oder gar zu buchen. Wer zum Beispiel schon einmal in Amsterdam war, kennt das Problem.

Wenn es die Umstände zulassen, ist allen Insassen geholfen, wenn man sich beim Fahren abwechselt. Erstens sitzt bei regelmäßigen Fahrerwechseln immer ein ausgeruhter Kopf am Steuer, zweitens ist die Gesamtbelastung für den Einzelnen geringer. Für eine stressfreie Fahrt unter höchsten Sicherheitsaspekten sollte man vor einer längeren Fahrt beachten, wo und wie die Kleinen sitzen.

Für Kindersitze ist das Isofix-System ein enormer Fortschritt. Seit 2014 sind Isofix-Halterungen vom Gesetzgeber für alle Neuwagen vorgeschrieben. Sie sorgen durch die starre Verbindung mit der Karosserie für einen verbesserten Halt der Kindersitze im Auto. Viele Fahrzeuge haben allerdings weder auf dem Beifahrersitz vorne noch auf dem mittleren Platz hinten entsprechende Isofix-Punkte vorgesehen.

Für konventionelle Kindersitze ohne Isofix ist der mittlere Sitz hinten meist auch nicht optimal, da er oft nicht die gleiche Breite wie die seitlichen Sitze hat und eine Wulst, auf der konventionell befestigte Sitze kippeln können. Ältere Kinder ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr, die größer sind als 1,50 Meter sind, dürfen auch ohne Kindersitz fahren - hier kann die Erhöhung zu einem bequemen Vorteil werden.

Babys und Kleinkinder bis 15 Monate sollten generell nur rückwärtsgerichtet in einer Babyschale im Auto mitfahren. Für den Beifahrersitz gilt aber: Werden Reboarder auf dem Beifahrersitz genutzt, muss der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden. Diese Sitzposition ist im Fall der Fälle die sicherste Variante. Ein Baby auf dem Beifahrersitz könnte allerdings die oder den Fahrenden ablenken. Während man zu Kindern auf dem Rücksitz hinter sich keinen Blickkontakt halten kann und der Ausstieg zur Straße erfolgt, hat der hintere Sitz zur Beifahrerseite viele Vorteile.

Die Langstrecke in den Urlaub oder zur Verwandtschaft stellt gerade die Geduld kleiner Kinder vor eine große Herausforderung. Diese beanspruchen dadurch nicht selten die Nerven der Eltern, was zu Ablenkung führen kann und somit eine potenzielle Gefahr darstellt. Auch hier ist eine gute Vorbereitung für eine entspannte Fahrt mit altersgerechtem Unterhaltungsmaterial sinnvoll.

Der Artikel "Tipps für entspannte Autofahrten in den Urlaub" wurde am 18.07.2022 in der Kategorie News von Solveig Grewe mit den Stichwörtern Sicherheit, Urlaub, Autofahren, Ratgeber, News, veröffentlicht.

Weitere Meldungen

21. Juni 2024

Genesis-Taxi auf der Nordschleife

Die südkoreanische Edelmarke Genesis hat auf Basis des G70 das Track-Taxi "Nordschleife" entwickelt, das Fahrten auf ...