Reparaturen

Vorsicht Verschleißteile: Das kann teuer werden

22. Februar 2021, 14:15 Uhr
Andreas Reiners
Vorsicht Verschleißteile: Das kann teuer werden
mid Groß-Gerau - Verschleißteile sollten bei einem Auto regelmäßig ausgetauscht werden. Goslar Institut
Autobesitzer kennen das: Selbst bei den solidesten, zuverlässigsten und bestgepflegten Modellen müssen irgendwann die Verschleißteilen ausgetauscht werden. Zu den Bauteilen, die zwangsläufig nach einer bestimmten Lebensdauer erneuert werden müssen, gehören in der Regel Auspuff, Autobatterie, Beleuchtung, Betriebsflüssigkeiten, Bremsen, Filter, Kupplung, Reifen, Stoßdämpfer und Zahnriemen.


Autobesitzer kennen das: Selbst bei den solidesten, zuverlässigsten und bestgepflegten Modellen müssen irgendwann die Verschleißteilen ausgetauscht werden. Zu den Bauteilen, die zwangsläufig nach einer bestimmten Lebensdauer erneuert werden müssen, gehören in der Regel Auspuff, Autobatterie, Beleuchtung, Betriebsflüssigkeiten, Bremsen, Filter, Kupplung, Reifen, Stoßdämpfer und Zahnriemen.

Die Gefahr dabei: Werden solche Reparaturen nicht rechtzeitig ausgeführt, kann dies erhebliche Einbußen bei der Fahrsicherheit sowie nicht unerhebliche Folgekosten mit sich bringen.

Dass ein Auto nicht nur mit Sprit läuft, sondern von Zeit zu Zeit auch neues Schmiermittel benötigt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Der Bedarf an neuen Leuchtmitteln wird durch den - partiellen - Ausfall der Fahrzeugbeleuchtung offensichtlich und ein kaputter Auspuff macht lautstark auf sich aufmerksam. Und auf die Notwendigkeit neuer Bremsklötze und -scheiben oder neuer Reifen werden Autofahrer spätestens bei einer Hauptuntersuchung hingewiesen. Ohne funktionstüchtige Bremsen gibt es keine HU-Plakette und auf defekte Lampen oder einen löchrigen Auspuff macht einen dann schon irgendwann die Polizei aufmerksam.

Anders verhält es sich mit Instandhaltungs-Maßnahmen, die in der Regel bei werkstattgepflegten Fahrzeugen im Rahmen von Inspektionen erledigt werden: Ölwechsel, Austausch von Bremsflüssigkeit und so weiter. Dabei empfiehlt es sich häufig, auch die entsprechenden Filter zu erneuern. Hierfür sehen die Fahrzeughersteller bestimmte Intervalle vor, auf die auch in den Betriebsinformationen hingewiesen wird. Die Bremsflüssigkeit sollte ebenfalls regelmäßig erneuert werden, selbst bei geringen Laufleistungen des Fahrzeugs, weil sie dazu tendiert, mit der Zeit Wasser zu ziehen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass man im Bedarfsfall "ins Leere" tritt. Einer regelmäßigen Überprüfung sollten auch die Kühlflüssigkeit sowie das Hydrauliköl der Lenkung unterzogen werden.

Begrenzte Haltbarkeit beziehungsweise Alterung des Materials machen auch bei Auspuff und Batterie irgendwann einen Austausch notwendig. Und: Nach einer unterschiedlichen Anzahl von gefahrenen Kilometern wird bei einem Auto auch die Kupplung "fällig". Deren Komponenten halten in modernen Fahrzeugen in der Regel mindestens 100.000 Kilometer durch. Die Lebensdauer einer Kupplung lässt sich durch die richtige Fahrweise jedoch deutlich verlängern.

Und dass der Zustand der Reifen eines Fahrzeugs immer im Blick sein sollte, versteht sich von selbst: Immerhin stellen sie den Kontakt zwischen Fahrbahn und Fahrzeug her und der sollte möglichst "innig" sein. Darauf kann und sollte man selbst achten. Die Kontrolle der Stoßdämpfer hingegen überlassen die meisten Autofahrer einer Werkstatt.

Ein Fahrzeug sicher zu bewegen, bedeutet also nicht nur fahren. Hin und wieder werden eben auch Verschleißteile fällig. Doch mit ein wenig Achtsamkeit - und einer materialschonenden Fahrweise - lassen sich die Kosten dafür senken und vielfach unangenehmere Folgeschäden vermeiden.

Der Artikel "Vorsicht Verschleißteile: Das kann teuer werden" wurde am 22.02.2021 in der Kategorie News von Andreas Reiners mit den Stichwörtern Reparaturen, Ersatzteile, Werkstatt, News, veröffentlicht.

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