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Opel Mokka: Selbstbewusst und schick

11. Februar 2021, 11:06 Uhr
Jutta Bernhard 7
7Opel Mokka: Selbstbewusst und schick
mid Rüsselsheim - Selbstbewusster Auftritt: Der Opel Mokka basiert jetzt auf einer kompakteren PSA-Plattform. Mike Neumann / mid
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Design, Plattform, Antriebe: Opel hat den Mokka neu erfunden. Das kleine SUV startet im Frühjahr in den Handel. Der Motor-Informations-Dienst (mid) war schon damit auf Tour - mit Verbrenner und rein elektrisch.


Design, Plattform, Antriebe: Opel hat den Mokka neu erfunden. Das kleine SUV startet im Frühjahr in den Handel. Der Motor-Informations-Dienst (mid) war schon damit auf Tour - mit Verbrenner und rein elektrisch.

Was auf den ersten Blick auffällt: Die Rüsselsheimer haben es nicht bei Kosmetik belassen, sondern die neue technische Basis in Form einer PSA-Plattform genutzt um auch das Aussehen des Mokka (jetzt wieder ohne X) komplett neu zu entwickeln. Er trägt stolz das frische Markengesicht. Die Vorderansicht wird vom Opel-Vizor bestimmt, der sich wie ein schützendes Visier über die Front zieht und den ebenfalls neu gezeichneten Blitz integriert. Der Namenszug Mokka ziert erstmals selbstbewusst und prominent die Heckklappe. Der Auftritt ist frisch und schick - der Mokka spricht jetzt ganz klar verstärkt auch junge Autofahrer an. Gerne natürlich in den Versionen mit 18-Zoll-Felgen und in der Zwei-Farben-Variante wie einst beim nicht mehr erhältlichen Adam.

Der Fünfsitzer misst nur noch 4,15 Meter, also rund 13 Zentimeter weniger als der Vorgänger. Das ist vor allem im Fond zu spüren, wo sich beim Ein- und Aussteigen auch das elegant nach unten gezogene Dach bemerkbar macht. Der Kofferraum fasst mindestens 350 Liter - das passt für die anvisierten Zielgruppen der jungen Paare und Familien oder der SUV-affinen Silverager. Über alle Varianten hinweg wurde das Fahrzeuggewicht um bis zu 120 Kilo reduziert - ein beeindruckender Wert.

Beim Interieur setzen sich die Verjüngungs-Bestrebungen nahtlos fort - auch hier kann sich das Ergebnis sehen lassen. Das volldigitale Cockpit namens Pure Panel ist übersichtlich gegliedert und lässt sich intuitiv bedienen. In der Basisversion werden ein 7-Zoll-Fahrerinfodisplay und ein 7-Zoll-Farb-Touchscreen kombiniert. Die Topversion bietet in einem eleganten Schwung einen hochauflösenden 10-Zoll-Farb-Touchscreen und ein Fahrer-Infodisplay mit 12-Zoll-Bildschirmdiagonale. Dabei überzeugt das Entertainment-System mit DAB+- Radio klanglich bei mittlerer Lautstärke, bei höheren Lautstärken ist noch Luft nach oben.

Bei den Sitzen können künftige Mokka-Besitzer auch zwischen Alcantara oder Leder auswählen. Mit dem Spurhalte-Assistenten, der Verkehrsschilderkennung, der Müdigkeitserkennung oder dem Frontkollisionswarner mit automatischer City-Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung hat der knuffige Rüsselsheimer die wichtigsten elektronischen Helfer serienmäßig installiert. Für Nachtfahrten ist optional ein adaptives IntelliLux LED-Matrix-Licht mit insgesamt 14 Elementen zu haben.

Die Elektrifizierung ist bei Opel längst eine Selbstverständlichkeit, deshalb rollt der Mokka auch vom Start weg mit E-Maschine und mit Verbrennern an. Letztere bieten ein Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 96 kW/130 PS, der Basisbenziner und der Vierzylinder-Diesel mit 81 kW/110 PS sind an Sechsgang-Handschalter gekoppelt, der Spitzen-Benziner wird auch mit Achtgang-Automatik angeboten. Er zeigt sich in der Praxis fast so flott wieder gleich starke Stromer, der aber wegen seines vom Start weg anliegenden maximalen Drehmoments von 230 Newtonmetern (Nm) spontaner anzieht. Aber immerhin erreicht der Benziner die 230 Nm schon bei 1.750 U/min.

Die Ausstattung mit einer 50 kWh-Batterie ist schon aus dem Corsa-e bekannt, laut Opel sind im rund 1.6 Tonnen schweren Mokka-e damit bis zu 324 Kilometer ohne Ladestopp möglich. Wie gehabt kann der Fahrer zwischen den Fahrstufen Normal, Eco und Sport wählen. Geladen wird ein- oder dreiphasig, in Deutschland ist der dreiphasige 11-kW-Onboard-Charger bei den Ausstattungslinien Elegance, GS Line und Ultimate Serie. Am Schnelllader sind bis zu 100 kW drin. Das bedeutet, dass sich die Batterie in rund 30 Minuten zu 80 Prozzent füllen lässt. Für ein sicheres Gefühl beim Besitzer sorgt die 8-Jahres-Garantie für den Akku.

Mokka-Fahren beginnt bei 19.990 Euro für den Basis-Dreizylinder mit 100 PS. Bei den Verbrennern markiert der Diesel in der noblen Ultimate-Ausstattung für 31.005 Euro die preisliche Spitze, der 130-PS-Benziner ist in der Version Edition ab 26.005 Euro zu haben. Beim Mokka-e geht es bei 34.110 Euro los (Edition), der Ultimate-Stomer kostet ab 41.220 Euro. Davon können noch jeweils 9.750 Euro Umweltbonus abgezogen werden.

Mike Neumann / Jutta Bernhard / mid

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