Energie

Autoheizung geht ins Geld

18. Januar 2021, 13:15 Uhr
Lars Wallerang
Autoheizung geht ins Geld
mid Groß-Gerau - Der ADAC hat unter anderem die Zusatzkosten ermittelt, die entstehen, wenn die Lichtmaschine gefordert wird. ADAC
Die Beheizung von Sitzen und Scheiben gibt es nicht zum Nulltarif. Experten haben nun ermittelt, wieviel Energie die im Winter so häufig genutzten Wärmeerzeuger verbrauchen. Und das ist nicht wenig.


Die Beheizung von Sitzen und Scheiben gibt es nicht zum Nulltarif. Experten des ADAC haben nun ermittelt, wieviel Energie die im Winter so häufig genutzten Wärmeerzeuger verbrauchen. Und das ist nicht wenig. Je mehr Strom der Generator - bekannt auch als "Lichtmaschine" - liefern muss, desto schwerer dreht er sich und umso mehr muss sich der Verbrennungsmotor anstrengen, um sie anzutreiben.

Damit steigen der Kraftstoffverbrauch und in der Folge die Kosten. Dabei gilt die Faustformel: 100 Watt Leistung haben einen Mehrverbrauch von 0,1 Litern Kraftstoff beziehungsweise 0,1 Kilowattstunden Strom pro 100 Kilometer.

Sind beispielsweise die Heizaggregate für Frontscheibe (800 Watt), Sitz (100 Watt), Lenkrad (50 Watt) und Außenspiegel (40 Watt) aktiv und gleichzeitig lädt das Handy (10 Watt), verteuert sich eine Fahrt von München nach Frankfurt am Main auf den rund 400 Kilometern für Benziner um fast sechs Euro beziehungsweise rund 1,25 Euro für Stromer.

Der ADAC empfiehlt daher, elektrische Verbraucher nur einzuschalten, wenn sie unbedingt benötigt werden. Aber: Keinesfalls sollte mit Beleuchtung oder Lüftung gegeizt werden, warnen die Experten: "Sicherheit geht vor Stromsparen!"

Der Artikel "Autoheizung geht ins Geld" wurde am 18.01.2021 in der Kategorie News von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Energie, Kosten, Verbrauch, Autofahren, Winter, Batterien, News, veröffentlicht.

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