Ratgeber

Oldtimer - nicht nur eine Wertanlage

19. Oktober 2020
Redaktion
Oldtimer - nicht nur eine Wertanlage
@ emkanicepic (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Für leidenschaftliche Autofahrer sind Oldtimer wahre Liebhaberstücke. Oft handelt es sich dabei um das Traumauto aus der Kinder- und Jugendzeit. Manchmal ist es auch der erste Wagen, der nach dem Erhalt des Führerscheins oder mit dem beginnenden Gehalt gekauft wurde. Viele Fahrzeughalter schätzen ein älteres Automodell, an dem sie noch herum schrauben können. Deshalb sind die Beweggründe für den Betrieb eines Oldtimers genauso facettenreich wie der Charakter der Besitzer.

Wer sich für ein klassisches und hochwertiges Modell entscheidet, kann dazu noch mit einer möglichen Wertsteigerung rechnen. Zu den weltweit begehrten Fahrzeugherstellern aus Deutschland, die für ihre Oldtimer gerühmt sind, gehören BMW, Mercedes und Porsche. Gut erhaltene Wagen sind mittlerweile nachgefragte Sammlerstücke, deren Wert jedes Jahr in die Höhe steigt. Allerdings gestalten sich der Unterhalt und die Reparaturen oft sehr schwierig, da die Ersatzteile nicht im normalen Fachhandel und den üblichen Autowerkstätten zu erhalten sind. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters kommt es jedoch des Öfteren zu Defekten, die einen Austausch des betroffenen Autoteils erfordern. Für diesen besonderen Bedarf eignet sich der Service von spezialisierten Fachhändlern für Oldtimer-Ersatzteile wie partworks GmbH an, siehe auch auf YouTube - Porsche Classic Ersatzteile.

Das Sammeln von Oldtimern als Steckenpferd betreiben

Im Gegensatz zu den sonst üblichen Anlagemethoden ist die Investition in Oldtimer auch ein liebgewonnenes Hobby. Wer in Aktien und Kunstwerke anlegt, der kann bei der richtigen Auswahl mit hohen Renditen rechnen. Aber beim Sammeln von Oldtimern kommt noch der Spaßfaktor dazu, der dieses Hobby einzigartig macht. Ein guter erhaltener Wagen mit mehr als 30 Jahren auf dem Buckel lässt sich immer noch im Alltagsleben fahren. Zwar ist beim regelmäßigen Gebrauch mit einer erhöhten Reparaturanfälligkeit zu rechnen, aber mit den richtigen Ersatzteilen ist das Auto bald wieder einsatzbereit. Viele Sammler lernen aus Interesse für die Materie sogar das selbstständige Reparieren des Oldtimers. Da bei den älteren Modelle sowohl der Motor als auch der Rest der Ausstattung noch überwiegend mechanisch funktionieren, gestaltet sich das Instandhalten nicht besonders schwierig. Im Gegensatz dazu wirken die moderne Fahrzeuge extrem kompliziert. Auf diese Weise lassen sich kleinere Arbeiten und Instandsetzungen bei älteren Autos noch in Eigenregie umsetzen.

Die Steuervorteile beim Oldtimer nutzen

Wer seinen Oldtimer während bestimmter Zeitphasen nutzen möchte, zum Beispiel in den warmen Sommermonaten, für den ist eine Zulassung mit dem H-Kennzeichen sinnvoll. Dieses spezielle Kennzeichen ist von der Steuer begünstigt, sodass sich sowohl die Kosten für die Steuer als auch für die Versicherung deutlich senken. Dafür zugelassen sind Fahrzeuge mit einem Alter und erfolgter Zulassung von mindestens 30 Jahre. Allerdings ist dafür noch zusätzlich ein gesondertes Gutachten erforderlich. Dank dem vorteilhaften H-Kennzeichen bekommen Fahrzeuginhaber einen pauschalen Tarif bei den laufenden Kosten des Oldtimers, welcher erheblich preiswerter als die normalen Gebühren ist. In Kombination mit den Ersparnissen bei den Reparaturen, lassen sich die Unterhaltskosten auf diese Weise weiterhin senken.

Zusammenhänge bei der Wertsteigerung vom Oldtimer

Wer mit dem Gedanken spielt, das Kaufen von Oldtimern als Wertanlage auszuprobieren, sollte sich das Vorgehen genau überlegen. Dabei spielen viele verschiedene Einflüsse eine sehr wichtige Rolle. Dazu gehören grundsätzlich das Automodell und die Marke, sehr beliebt sind Porsche 356 und 911 F, genauso wie der Mercedes 220 SE Cabriolet Ponton und 280 SL Pagode Automatik. Wer ausreichend Kapital zur Verfügung hat, der muss immer zu den Kosten für den reinen Kaufwert noch die Ausgaben für Betrieb, Pflege und Reparatur berücksichtigen. Nur ein extrem beliebtes und nachgefragtes Modell gleicht als Oldtimer die Kosten für Pflege und Wartung aus. Eventuell ist sogar vorübergehend eine fachgerechte Lagerung des Fahrzeuges notwendig, um den Wertzuwachs nicht zu schmälern. Deswegen sollte bei der Anschaffung eines Oldtimers stets die uneingeschränkte Freude am klassischen Fahrzeug im Vordergrund stehen, trotz der regelmäßigen und oft recht hohen Ausgaben für den Unterhalt. Aber die Investition zahlt sich auf zahlreichen Ebenen aus.

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