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Stauprognose: Der Heimweg dauert länger

25. August 2020, 09:42 Uhr
ampnet
Stauprognose: Der Heimweg dauert länger
ADAC-Stauprognose Sommer 2020. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC
Der ADAC rechnet am kommenden Wochenende (28.-30.8.) erneut mit erhöhter Staugefahr.

Der ADAC rechnet am kommenden Wochenende (28.-30.8.) erneut mit erhöhter Staugefahr. Vor allem auf den Heimreisespuren der Autobahnen in Richtung Norden kann der Verkehr stocken. Auf den Routen in Richtung Urlaubsgebiete sieht die Situation deutlich besser aus. In Sachsen und Thüringen sowie in der Mitte der Niederlande enden die Sommerferien. Mit erheblichem Verkehr ist vor allem bei schönem Wetter auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsgebiete zu rechnen, etwa in die Berg- und Seenlandschaften, aber auch an die Küsten.

Die staugefährdeten Autobahnen (beide Richtungen) sind die A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen, A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg, A 4 Görlitz - Dresden - Erfurt, A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt, A 7 Flensburg - Hamburg und Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg, A 8 Salzburg - München - Stuttgart, A 9 München - Nürnberg - Berlin, A10 Berliner Ring, A 31 Emden - Bottrop, A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach, A 72 Hof - Leipzig, A 93 Kufstein - Inntaldreieck, A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen und A 96 München - Lindau sowie A 99 Umfahrung München.

Auch auf den Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee sowie im benachbarten Ausland geht es zeitweise nur zähfließend voran. Besonders betroffen sind die Heimreisespuren. Unter anderem in Frankreich, Slowenien und Polen enden jetzt die Ferien. Auf dem Weg in den Urlaub sind dagegen deutlich weniger Reisende unterwegs als in den Vorwochen. Zu den Staustrecken zählen weiterhin die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route, die Fernstraßen zu und von den italienischen, kroatischen und französischen Küsten und die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer. An den Grenzen drohen Wartezeiten durch intensive Personenkontrollen. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich nach der Heimkehr testen lassen und gegebenenfalls mit Quarantäne rechnen. (ampnet/jri)

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