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Anhänger restaurieren - Darauf kommt es an

3. August 2020
Redaktion
Anhänger restaurieren - Darauf kommt es an
@ Propina (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Zum Glück sind Anhänger in diesen Tagen besonders robust gebaut. So sind sie dazu in der Lage, den Kräften des Alltags über viele Jahre standzuhalten. Doch nach einiger Zeit sind Erscheinungen von Verschleiß und Abnutzung nicht mehr ausgeschlossen. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick auf die wichtigsten Punkte, auf die es bei der Restaurierung ankommt. So lässt sich das Leben des Anhängers noch einmal merklich verlängern.

Rückbau bis zum Rahmen

Bevor es möglich ist, an weitere Arbeitsschritte zu denken, ist erst einmal die Demontage notwendig. Hier zeigt sich, welche Schäden am Anhänger wirklich vorhanden sind. Jeder weitere Arbeitsschritt kann auf diese Weise viel effektiver in die Tat umgesetzt werden. Jede Menge Nerven können sich Heimwerker an der Stelle ebenso sparen. Wer die abmontierten Teile in umgekehrter Reihenfolge zur Seite legt, verliert nie den Überblick über die bisher getane Arbeit. Beim späteren Zusammensetzen ist so das Gesamtziel wieder leichter zu erreichen.

Steht nur noch der Rahmen des Anhängers da, kann dieser sorgsam gereinigt und entrostet werden. Hierbei handelt es sich um den stabilen Kern, weshalb ein Austausch nur selten notwendig ist. Für alle weiteren Defekte ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um sich um die Ersatzteile zu kümmern. Passende Anhängerersatzteile in vielen verschiedenen Varianten sind zum Beispiel auf dieser Seite zu finden. Durch die genauen Beschreibungen kann sichergestellt werden, dass alles passgenau verbaut werden kann.

Den Aufbau starten

Von diesem Punkt an kann die Montage des Anhängers wieder in Gang gesetzt werden. Der Aufbau beginnt mit der neu in Schuss gebrachten Bodenplatte. Im Anschluss daran können auch die Seitenwände wieder eingesetzt werden. In beiden Fällen besteht die Möglichkeit, zwischen der Variante aus Holz oder einer Siebdruckplatte zu wählen. Beide Versionen haben ihre Vor- und Nachteile, die im Auge behalten werden müssen. Im Idealfall orientiert sich der neue Aufbau an den Vorgaben, die der Hersteller einst zum Modell machte. Damit gehen Heimwerker gleichzeitig sicher, dass später bei der Zulassung keine weiteren Probleme entstehen.

Elektrik und Zulassung

Erst im letzten Schritt ist nun wieder die gesamte Elektrik an der Reihe. Je nach Modell kann es sich hier um einen schwierigen Arbeitsschritt handeln. Wer nicht über die dafür notwendigen Kenntnisse verfügt, kann aus dem Grund mit gutem Gewissen die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen. Elektrische Bauteile sind in der Regel besonders anfällig für die Spuren der Jahre. Auch aus dem Grund lohnt es sich, hier in eine neuwertige Ausstattung zu investieren. Damit ist sichergestellt, dass in den nächsten Jahren nicht schon wieder ähnliche Probleme auftreten können.

Unter dem Strich fehlt nun nur noch die neue Zulassung für den restaurierten Anhänger. Hier bietet sich die Chance, mit einem Besuch auf der Zulassungsstelle alle wichtigen Fragen zu klären. Obwohl es sich „nur“ um einen Anhänger handelt, ist die Erlaubnis für die Teilnahme am Straßenverkehr nicht zu unterschätzen. Wer hier die gesetzlichen Auflagen nicht erfüllen kann, begeht wie auch beim Auto eine Straftat. Außerdem ist es eine Bestätigung der eigenen Arbeit, wenn der restaurierte Anhänger die neue Plakette auf sich vereinen kann.

Der Artikel "Anhänger restaurieren - Darauf kommt es an" wurde am 03.08.2020 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Anhänger restaurieren - Darauf kommt es an, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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