Autofahren

Corona-Krise: So können Pendler sparen

18. Juni 2020, 15:19 Uhr
Rudolf Huber
Corona-Krise: So können Pendler sparen
mid Groß-Gerau - Wer deutlich weniger fährt als geplant, kann womöglich bei der Autoversicherung sparen. Pixabay / ElisaRiva
Viele Fahrten sind wegen Corona schlicht entfallen. Das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz zum Beispiel, der Besuch der Tante oder der Kurztrip ans Meer mit der Familie. In der Folge können Auto- und Bahnfahrer unter bestimmten Bedingungen auch noch nachträglich bares Geld sparen, so die Verbraucherzentrale NRW.


Viele Fahrten sind wegen Corona schlicht entfallen. Das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz zum Beispiel, der Besuch der Tante oder der Kurztrip ans Meer mit der Familie. In der Folge können Auto- und Bahnfahrer unter bestimmten Bedingungen auch noch nachträglich bares Geld sparen, so die Verbraucherzentrale NRW.

Anpassung der Kfz-Versicherung: Autofahrer profitieren aktuell nicht nur von leereren Autobahnen und relativ günstigen Spritpreisen. Sie können auch ihre Kfz-Versicherung anpassen und dadurch bei der Prämie sparen. Denn oft ist die jährliche Fahrleistung ein wichtiges Merkmal zur Preisfindung bei der Autoversicherung. Wer also wegen der Pandemie weniger Kilometer zurücklegt als geplant, sollte sich bei seinem Versicherer melden und wenn möglich eine Anpassung der Fahrleistung vornehmen. "Je nach Tarif und gesparten Kilometern sind da Ersparnisse von 100 Euro und mehr drin", so die Experten.

Job- und Monatstickets pausieren: Auch wer regelmäßig mit dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) unterwegs ist, kann gegebenenfalls sparen. Wer seine Wochen- oder Monatskarte wegen Homeoffice oder Kurzarbeit nicht mehr wie gewohnt nutzt, sollte sich schlau machen, ob die Aussetzung des Abos oder eine anteilige Erstattung des Ticketpreises möglich ist.

Reisegutschein für BahnCard-Inhaber: Für ihre treuesten Kunden hat sich die Deutsche Bahn einen Ausgleich ausgedacht. BahnCard-Inhaber erhalten wegen der eingeschränkten Reisemöglichkeiten einmalig einen Reisegutschein, der drei Jahre lang gültig ist. Je nach BahnCard liegt dessen Wert zwischen zehn und 50 Euro.

"Home-Office-Abo" der Deutschen Bahn: Flexibel zeigt sich die Deutsche Bahn außerdem mit der Einführung eines "Home-Office-Abos". Es soll laut DB bis zu 33 Prozent günstiger sein als die vergleichbare Monatskarte auf derselben Strecke. Das Ticket kann nur online gebucht werden und beinhaltet 20 Fahrten im Monat auf einer festgelegten Relation mit einem Teilstück im Fernverkehr - flexibel und ohne Zugbindung nutzbar für Hin- oder Rückfahrt.

Der Artikel "Corona-Krise: So können Pendler sparen" wurde am 18.06.2020 in der Kategorie Ratgeber von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Autofahren, ÖPNV, Bahngesellschaften, Pendler, Corona-Krise, Ratgeber, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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