Reise

Die luxuriösesten Privatjets der Welt - Wenn die Limousine den Ansprüchen nicht mehr genügt

29. Mai 2020
Redaktion
Die luxuriösesten Privatjets der Welt - Wenn die Limousine den Ansprüchen nicht mehr genügt
@ b1-foto (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Die Limousine als Fortbewegungsmittel ist sogar bei Geschäftsleuten schon längst Vergangenheit. Zu sehr reizt die zeitsparende und angenehme Variante Fliegen. Doch selbst die First Class ist selbst den Geschäftsleuten häufig zu billig, der Trend geht mehr und mehr zu Privatjets.

Milliardäre und Herrscherfamilien begnügen sich oft nicht mehr nur mit kleineren Jets, wie dem Bombardier Global, der Dassault Falcon oder der Gulfstream. Die Tendenz geht mittlerweile zu großen Passagiermaschinen von Boeing oder Airbus. Die sogenannten "Wide Body" dienen als Fortbewegungsmittel im Schoß des Luxus und lassen kaum einen Wunsch unerfüllt.

Größer, schneller, weiter - das sind die teuersten Privatjets

Die Cessna Citation Longitude bietet Platz für 12 Personen und verfügt über eine Reichweite von 3.500 Seemeilen. Der Jet der Super-Midsize-Klasse bietet die am besten schallgedämpfte Kabine seiner Klasse und ist mit 15 großen Fenstern ausgestattet, die eine tolle Aussicht liefern.

Die Lineage 1000E bietet Platz für 19 Passagiere und verfügt über einen großen Laderaum. Die Kabinenaufteilung verfügt über ein Gesamtvolumen von mehr als 280 Kubikmetern, die individuell konfiguriert werden können.

Die Gulfstream G650ER bietet ebenfalls Platz für 19 Personen und verfügt über eine der weltweit größten Reichweiten. Der legendäre Jet hat bereits mehrere Geschwindigkeitsrekorde gebrochen und ermöglicht Flüge zwischen wichtigen Zentren wie New York und Hongkong. Für einen größeren Komfort herrscht in der Kabine ein höherer Druck als bei anderen vergleichbaren Modellen.

Die Boeing BBJ MAX 7 zählt zu den teuersten Privatjets der Welt und verfügt über eine flexible Raumaufteilung, die an die Wünsche der Kunden angepasst wird. Mit knapp 13.000 Kilometern hat der Jet die größte Reichweite von den vorgestellten Privatjets.

Auch Airbus bietet mittlerweile Modelle mit individuell gestaltbaren Kabinen und Einrichtungsoptionen an. Basierend auf dem Großraumflugzeug A330 verfügen die Privatflugzeuge die neueste Technik und ein treibstoffsparendes Tragflächendesign.

Weltweit gibt es mittlerweile etwa 300 Privatjets in der Größenordnung von Boeing 737 oder Airbus A320. Die Superreichen lassen sich teilweise sogar einen A380 oder eine Boeing 747 umbauen, um ihren eigenen Palast in der Luft zu erhalten.

Parallelen zum Yachtbau

Haben sich die Superreichen für das passende Flugzeug entschieden, geht es an die Sonderwünsche und das Design. Zwar bieten die Hersteller selbst meist eigene Entwürfe an, doch entscheiden sich die Kunden aufgrund ihrer besonderen Wünsche meist für spezialisierte Unternehmen.

Leichtbau für Schwergewichte

Diese Unternehmen versuchen dann die Extrawünsche trotz des limitierten Gewichtes zu erfüllen. Damit die "Luxuswohnungen" nicht zu schwer werden, werden hauchdünne Edelholz-Furniere sowie vergoldete Bauteile verwendet. Feinstes Leder und Alcantara ergänzen meist das Wohlfühl-Ambiente.

Die Ausstattung der Superreichen

Von Salons, Speisezimmern mit großen Esstischen bis hin zu Konferenz- oder Gebetsräumen, Kinos, Schlafzimmern und Bädern wurde in Privatjets bereits alles verbaut. Technische Highlights wie Empfang für den Fernsehen, Telefon und Internet gehören dabei schon zur Standard-Ausstattung. Und wer sich dann doch an Land fortbewegen möchte, der kann seine eigene Luxuslimousine gleich im Laderaum parken.

Ein fliegender Luxuspalast

Das größte und mit einer halben Milliarde Euro teuerste Projekt gehört dem Saudi-Arabischen Prinzen. Dieser plant zusammen mit der Lufthansa Technik aus einem Airbus A380 seinen eigenen fliegenden Palast zu bauen. Im Zentrum steht dabei ein golden eingefasster Thronsessel mit unvorstellbarem Luxus. Auf den drei Decks, die über eine großzügige Wendeltreppe miteinander verbunden sind, sollen fünf private Gemächer mit Doppelbett und Duschbad, 20 Gästezimmer sowie ein Gebetsraum entstehen. Daneben sollen ein kleiner Konzertsaal mit echtem Flügel, ein Sitzungssaal, sowie ein Hamam-Dampfbad und Stellplätze für Autos und Rennpferde entstehen.

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