Ratgeber

Den Dieselpartikelfilter austauschen

28. Dezember 2019
Redaktion
Den Dieselpartikelfilter austauschen
@ webandi (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Ein Dieselpartikelfilter, der funktioniert, ist nicht nur wichtig, sondern essenziell. Wenn der Filter verstopft ist, beginnt mit der Zeit die Kontrollleuchte im Auto aufzuleuchten. Dann ist es auch Zeit, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Außerdem kann der Filter verstopft sein, wenn man bemerkt, dass das Auto immer schlechter beschleunigt. Der verstopfte Filter ist nun für den Turbolader ein Problem. Nun können alle Abgase einfach durchströmen und die Temperatur des Turboladers steigt. Auswirkungen hat das auf die Kühlung und Schmierung. Unter Umständen kann auch der Turbolader selbst verstopfen und es kommt zu Motorschäden. Eine Werkstatt muss dann sofort aufgesucht werden und dann kann es teuer werden.

So spart man Geld

Ist der Dieselpartikelfilter voll, muss er meist ausgetauscht werden. Doch das kann schon mal ganz schön ins Geld gehen. Die günstige Alternative dazu ist eine Reinigung.

Ärgerlich ist es, wenn wieder einmal die Kontrollleuchte im Cockpit aufleuchtet und anzeigt, dass der Rußpartikelfilter voll ist. Eigentlich versprechen alle Autobauer, dass sich die Filter selbst reinigen und wartungsfrei sind. Überraschend also, dass sehr viele Menschen die gelbe Kontrollleuchte im Wagen jedoch aufleuchten sehen...

Das Motormanagement leitet unbemerkt und voll automatisch eine Filterregeneration durch, und zwar nach einigen Hundert Kilometern. Jedenfalls sollte es so sein. Bei dem Vorgang werden die Ablagerungen verbrannt und der Filter ist damit wieder frei. Dazu benötigt das Auto jedoch hohe Abgastemperaturen. Wer nur eine Kurzstrecke fährt, bekommt die notwendige Hitze jedoch nur kurz oder gar nicht. Dadurch kann es passieren, dass sich der Filter mit der Zeit zusetzt. Nun muss er über eine lange Distanz wieder frei gefahren werden, wenn dieser zu viel Ruß beinhaltet.

Bei rund 200.000 Kilometern setzt der Filter sich zu

Bei der Verbrennung entsteht wieder ein kleiner Anteil von Asche. Für den Filter ist diese Asche jedoch meist schädlicher, denn sie lässt sich nicht mehr verbrennen oder alleine durch das Fahren auf einem anderen Weg aus dem Filter entfernen. Die Asche kann sich in den feinen Kanälen ansammeln und setzt dem ganzen System mit der Zeit zu. Nach rund 120.000 bis 200.000 Kilometern hat der Filter dann seine Grenze erreicht. Der Abgasgegendruck kann nun steigen und das Auto verbraucht auch mehr Sprit, während sich die Leistung verringert. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Motorschaden und der Filter muss ausgetauscht werden.

Wichtig ist, nicht zu lange damit zu warten. Wer merkt, dass die Kontrollleuchte aufleuchtet, sollte spätestens dann reagieren. Wer zu lange wartet, kann mit größeren Problemen rechnen.

Ob moderne E-Autos mit Batterien, Benziner oder Dieselfahrzeuge: Wer ein Auto besitzt, sollte darauf achten und es auch bestmöglich pflegen. Die meisten Autos versprechen heute eine sehr lange Lebenszeit. Dennoch kann man größeren Problemen aus dem Weg gehen, wenn man das Auto richtig behandelt und gut wartet.

Der Artikel "Den Dieselpartikelfilter austauschen" wurde am 28.12.2019 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Den Dieselpartikelfilter austauschen, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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