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Rahmen der Mobilitätstransformation

31. Oktober 2019, 12:59 Uhr
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Für mittel- und osteuropäische Länder ist es typisch, dass die Automobilindustrie eine Schlüsselrolle in der nationalen Wirtschaft spielt.

Für mittel- und osteuropäische Länder ist es typisch, dass die Automobilindustrie eine Schlüsselrolle in der nationalen Wirtschaft spielt. Allerdings geraten diese Länder bei der Ausweitung der Elektromobilität auf den Straßen ins Hintertreffen. Laut Denis Schemoul von IHS Markit (einem der Redner auf dem diesjährigen 6. CEE Automotive Forum, das von Adam Smith Conferences organisiert wird und vom 20. bis 21. November in Budapest stattfindet) sind die Gründe oftmals eine unzureichende Infrastruktur und das Preisniveau neuer Elektrofahrzeuge.

Das erfolgreichste Land in der Region Mittel- und Osteuropa ist Deutschland, das natürlich ein starker Exporteur ist und seine weltweite Führungsposition sowohl im Bereich der Elektromobilität, als auch als Exporteur besonders innovativer Produkte in diesem Bereich beibehalten möchte. Um die Entwicklungen auf dem Elektromobilitätsmarkt zu beschleunigen, hat die Bundesregierung im Jahr 2016 ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das Investitionen von fast einer Milliarde Euro umfasst. Eine Grundlage dafür ist unter anderem das Regierungsprogramm Elektromobilität.

Der Fokus im Marktanreizpaket liegt auf drei Maßnahmen mit finanziellem Einfluss: befristete Kaufprämien (das Budget ist auf 1,2 Milliarden Euro begrenzt), die Ausweitung der Ladeinfrastruktur (300 Millionen Euro) und der Kauf von Elektrofahrzeugen durch öffentliche Behörden.

Auch andere mittel- und osteuropäische Staaten haben Anreizprogramme, die allerdings meist nicht so weitreichend ausgerichtet sind. "Beispielsweise zahlt die slowakische Regierung seit Juni 2018 den Käufern eines neuen Elektroautos eine Prämie von 5000 Euro und den Käufern eines Plugin-Hybridautos 3000 Euro. Tschechische Kommunen können den Staat um einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro zum Kauf eines Elektroautos bitten. Und die polnische Regierung hat ein Anreizprogramm für den Kauf von Elektrofahrzeugen durch Privat- und Geschäftspersonen im Entwurf", sagt Schemoul. Allerdings gibt es beispielsweise in Ungarn kein öffentliches Anreizprogramm.

Viele mittel- und osteuropäische Staaten waren bei der Förderung einer umfangreicheren Einführung alternativer Mobilität zögerlich. Die Unterentwicklung der Ladeinfrastruktur ist eines der größten Hemmnisse für die Elektrifizierung der Autoflotten. "2019 gab es 195 Ladestationen, aber Start-ups wie MOL, Next-E und E-Mobi Nonprofit werden die Anzahl an Ladestationen bis 2020 erheblich vergrößern (über 350 neue Ladestationen). Die Tschechische Republik hat ein landesweites Ladenetzwerk mit 560 Ladestationen im Jahr 2019. In Polen hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, ihre Autos an 1457 öffentlichen Ladepunkten aufzuladen und die staatlich kontrollierten Gesellschaften PNK Orlen Sa und PGE SA arbeiten mit Greenway Polska an einer Erweiterung des Ladenetzwerkes. Im Jahr 2022 plant PGE 1500 Ladestationen zu haben und Greenway möchte sein privates Netzwerk auf 630 Stationen erweitern", erklärt Schemoul.

Diese Länder haben gemeinsam, dass für eine beträchtliche Verbreitung von Elektrofahrzeugen ein schneller Ausbau der Ladeinfrastruktur notwendig ist. Sie haben außerdem gemeinsam, dass sie Autos mit alternativen Antrieben von der Registrierung oder anderen Gebühren, beispielsweise Parkgebühren, befreien. Niedrig-Emissions-Zonen wurden mit Ausnahme von Polen kaum eingeführt. "Krakau hat schon eine Null-Emissions-Zone und wir erwarten, dass weitere Beschränkungen in Stadtzentren eingeführt werden", sagt Schemoul.

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Elektrische Autos sind nur ein Teil der Mobilitätstransformation. Andere Bestandteile sind selbstfahrende Autos, intelligente Mobilitätslösungen für Städte usw.. Die technologische Entwicklung hinsichtlich selbstfahrender Autos ist eine Möglichkeit, von der alle mittel- und osteuropäischen Länder profitieren. Diese Technologien werden auf der bedeutendsten regionalen Veranstaltung der Automobilindustrie, dem 6. CEE Automotive Forum vom 20. bis 21. November in Budapest, diskutiert. Darüber hinaus werden sie den Teilnehmern auf einer Exkursion am Tag vor dem Forum demonstriert. Die Regierungen versuchen, Technologieunternehmen für den Bau neuer Entwicklungsstätten in ihrem Land anzuziehen. Beispielsweise werden in der Tschechischen Republik zwei Versuchsgelände für autonome Autos gebaut und die Stadt ustí nad Labem plant, eine Modellstadt für selbstfahrende Autos zu werden. In Ungarn wird derzeit das Testgelände Zalazone gebaut.

Fahrerlose Autos werden von Medien, Industrie und Fachleuten als ein vielversprechender Bereich wahrgenommen. "Ich bin sehr an den regionalen Beiträgen der einzelnen Firmen zum Programm des Forums interessiert. Continental Automotive wird zur Diskussion, wie wir künstliche Intelligenz für die Automatisierung einsetzen, beitragen", sagt Sasha Cioringa, Geschäftsführer von Continental Automotive Serbia, einer Tochtergesellschaft eines der Technologieunternehmen, die in Mittel- und Osteuropa agieren.

"Diese Region hat fantastische Ingenieure und Produktionsstätten und kann die Zukunft der Automobilindustrie sehr beeinflussen. Die Fachleute von Continental arbeiten aktiv an einem gesunden Mobilitätsökosystem. Effektiver Umweltschutz erfordert auf Grundlage des aktuellen Stands der Technik verschiedene Antriebstechniken: geringe Emissionen von Verbrennungsmotoren genauso wie elektrifizierte und rein elektrische Antriebe. Continental macht diese Technologien bezahlbar und verlässlich", sagt Cioringa.

2017 hat Cioringa für Continental Automotive das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Serbien gegründet. Es beschäftigt 400 hochspezialisierte Ingenieure, die Produkte und Lösungen wie Platooning, Kamera- und Radarsysteme für LKW sowie Kontrollmodule und Zugriffssysteme für PKW entwickeln. Dieses Zentrum hilft genau wie viele andere Zentren in der Region, die Vision von Continental Automotive zu erreichen.

"Unsere Vision ist: null Unfälle, null Emissionen und null Stress. An einen anderen Ort zu gelangen ist ein wesentlicher Teil unseres Lebens: zur Arbeit, die Kinder bei der Tagesbetreuung abgeben, Freunde und Familie besuchen oder einfach nur in den Urlaub fahren. Continental kümmert sich um die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Gesellschaft genauso wie um ihre Entwicklung. Unsere Technologien sind intelligent und gekoppelt und machen das Leben leichter", sagt Cioringa.

Das diesjährige 6. CEE Automotive Forum wird vom 20. bis 21. November 2019 in Budapest stattfinden. Das Forum fand fünf Jahre lang in der Tschechischen Republik statt und hat viele internationale Unternehmen in das Land, das einen hochentwickelten Automarkt hat, geführt. Nach seiner Verlegung nach Ungarn bleibt das CEE Automotive Forum die wichtigste Veranstaltung ihrer Art in Mittel- und Osteuropa.

Detaillierte Informationen über das 6. CEE Automotive Forum und das Programm sind auf der Seite www.ceeautomotive.com verfügbar.

Bildquelle: @ CEE Automotive Forum

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