Ratgeber

Auto Alarmanlage für Diebstahlschutz nachrüsten

19. September 2019
Redaktion
Auto Alarmanlage für Diebstahlschutz nachrüsten
@ TheDigitalWay (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Immer wieder sind Autofahrer von Fahrzeug-Diebstählen betroffen. Gerade geübte Kriminelle brauchen nur wenige Sekunden, bis sie sich Zugang zu einem Fahrzeug verschafft haben. Während moderne Autos mittlerweile meist ab Werk mit einer Alarmanlage ausgestattet sind, fehlt diese bei alten Modellen. Hier kann die Alarmanlage nachgerüstet werden.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Fahrzeugdiebstähle deutlich gesunken. Ein Grund dafür sind die Alarmanlagen, die mittlerweile flächendeckend bei neueren Modellen angewendet werden. Das ist auch Kriminellen bekannt und so scheuen diese immer häufiger die neuen Autos. Dafür steigt natürlich das Interesse an den jüngeren Gebrauchtwagen, die häufig nicht mit einer solchen Anlage versehen sind. Ältere Fahrzeuge bieten Kriminellen einen weiteren Vorteil. Meistens gibt es hier schon Erfahrungen von anderen Autodieben, wie sich diese Fahrzeuge am besten stehlen lassen. Um das Risiko zu minimieren, sollten auch ältere Fahrzeuge mit einer Alarmanlage ausgestattet werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein altes Fahrzeug mit einer Alarmanlage aufzurüsten. Die günstigste, aber sicherlich auch unsicherste Lösung ist die Investition in eine Attrappe. Solche Schein-Alarmanlagen gibt es von verschiedenen Herstellern. Die Attrappen haben vor allem eine abschreckende Wirkung. Sie sollen also vorrangig dazu beitragen, dass die Diebe schon von dem Auto absehen, bevor sie überhaupt einen Diebstahlversuch unternommen haben.

Empfehlenswert sind die Attrappen aber nur, wenn das Fahrzeug selbst nur noch einen geringen Wert hat. Grundsätzlich können diese Anlagen nämlich weder ein Alarmsignal von sich geben, noch können sie eine Standortauskunft erteilen.

Neben diesen gibt es Micro-Alarmanlagen, die durch die kompakte Bauweise auffallen. Der Vorteil dieser Anlagen liegt der einfachen und raschen Montage zugrunde. So arbeiten die Micro-Autoalarmanlagen mit einer Sim-Karte. Sie kommen für sämtliche Fahrzeuge in frage, die mit einem Zigarettenanzünder versehen sind. Wenn sich ein Diebstahl ereignet oder ein Problem mit dem Fahrzeug auftritt, wählt die Anlage über die integrierte Sim-Karte selbständig die Nummer, die für Benachrichtigungen hinterlegt wurde. Damit Diebstähle registriert werden, arbeitet das System mit verschiedenen Sensoren, die dazu in der Lage sind, das Fahrzeug möglichst genau zu überwachen. Diese Sensoren registrieren sowohl Kippbewegungen als auch Erschütterungen und können dadurch einen Alarm abgeben. Je nach Anlage kann eingestellt werden, ob ein Anruf erfolgt oder eine SMS verschickt wird.

“Neben diesen beiden Lösungen können natürlich auch externe Alarmanlagen in ein Fahrzeug eingebaut werden, bei denen ein vollständiger Anschluss an die Fahrzeugelektrik erfolgen muss. Diese Anlagen sind sehr zuverlässig, gehen aber mit höheren Kosten einher.”, sagt Lukas Krause von SICHERHEITSMEISTER. Die Alarmanlagen sind sehr komplex und beinhalten unter anderem zwei Funkschlüssel. Die Funk-Schlüssel können später auch für die Zentralverriegelung des Fahrzeugs verwendet werden. Die Alarmanlagen arbeiten mit Schocksensoren, durch die Bewegungen genau gedeutet werden können. Das markanteste Merkmal dieser Anlagen ist die extrem laute Sirene. Diese erreicht eine Lautstärke von bis zu 121 dB/1m. Die Sirene fällt recht kompakt aus, wodurch die Anlage eigentlich überall problemlos montiert werden kann. Viele Anlagen dieser Art umfassen ein Anlasserunterbrechungsrelais. Dieses sorgt vor allem dafür, dass Diebe den Motor nicht anlassen können.

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