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Hauptuntersuchung: der penible Blick des Prüfers

8. August 2019
Redaktion
Hauptuntersuchung:  der penible Blick des Prüfers
@ WolfBlur (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Es ist ein Termin, den Halter eines Kraftfahrzeuges vergessen und worauf sie beim Autokauf achten - den Termin für die fällige Hauptuntersuchung. Alle zwei Jahre muss ein gebrauchter Pkw bei einer zugelassenen Prüfstelle vorgestellt werden - für Neuwagen steht die erste Untersuchung drei Jahre nach der Anmeldung an.

Die Frist zur Hauptuntersuchung sollte eingehalten werden. Wird der Termin überzogen, drohen neben einem Bußgeld auch erhöhte Kosten für die Prüfung. Welche Fristen gelten? Ab wann kostet die Untersuchung mehr? Und worauf müssen Autobesitzer sonst achten? Dieser Ratgeber sagt, worauf zu achten ist.

Erinnern und vergleichen

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, das Auto rechtzeitig bei einer zugelassenen Prüfstelle vorzufahren. Der fällige Termin ist auf zwei verschiedenen Wegen in Erfahrung zu bringen. Aus der Zulassungsbescheinigung Teil I, einst als Fahrzeugschein bezeichnet, geht der Termin hervor. Zudem gibt die vergebene Plakette auf dem hinteren Nummernschild Auskunft. Die nach oben zeigende Zahl zeigt an, in welchem Monat des Jahres – die mittige Zahl - das Fahrzeug zu prüfen ist.
Der Erinnerungsservice der Dekra informiert nach vorheriger Anmeldung per E-Mail über den fälligen Termin. Das Unternehmen ist eine anerkannte Prüforganisation in Deutschland. Daneben dürfen auch andere Organisationen die Hauptuntersuchung durchführen, etwa TÜV, KÜS oder GTÜ. Ein Vergleich der Anbieter kann sich lohnen, erhebliche Preisunterschiede für die Untersuchung sind möglich.

Strafen bei Überziehung

Der Termin zur Hauptuntersuchung darf nicht überzogen werden. Halter des Kraftfahrzeuges sind angehalten, den Termin im fälligen Monat durchzuführen. Der Gesetzgeber ist bei einer Überschreitung jedoch kulant. In den ersten zwei Monaten nach Fälligkeit droht kein Verwarngeld. Erst im dritten Monat droht eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Die Prüfung selbst wird ebenfalls nicht teurer, wenn die Frist um ein bis zwei Monate überschritten wird. Aber auch hier wird es im dritten Monat teurer. Bei einer Überschreitung um mehr als zwei Monate führen die Prüfer eine tiefergehende Untersuchung durch, die sie sich bezahlen lassen. Knapp 20 Prozent teurer wird die Hauptuntersuchung.

Warum der Prüfer keine Plakette verteilt

Bei leichten Mängeln kann der Prüfer die Plakette unter der Auflage vergeben, die Mängel zeitnah zu beseitigen. Bei gröberen Mängeln versagt der Prüfer die Vergabe. Vier Wochen bleiben dem Besitzer dann für die Beseitigung des Mangels. Gründe für eine nicht erfolgreiche Prüfung gibt es viele.
Ein defektes Zündschloss oder ein defekter Schlüssel sind mögliche Gründe. In diesem Fall ist der Schlüsseldienst Mainz eine günstige Alternative zum Fachhändler. Der erfahrene Schlüsseldienst öffnet nicht nur Haus- und Wohnungstüren. Neben dem Anfertigen von Ersatzschlüsseln oder dem Öffnen von Türen gehört auch der Notdienst für Autofahrer zum Service. Bei zugefallenen Autotüren und dem Nachmachen von Schlüsseln ist der Schlüsseldienst der Freud in der Not.

Diese Strafen drohen

Kfz-Halter bekommen nicht automatisch Post von der Zulassungsstelle, wenn der Termin überschritten wird. Sie müssen daher auch nicht umgehend mit einer Strafe rechnen. Das Verwarngeld wird erst dann fällig, wenn die Überschreitung erkannt wird. Das kann bei einer Verkehrskontrolle passieren, auch das Ordnungsamt kann die Überschreitung bei einer Verkehrsraumüberwachung sanktionieren. Im schlimmsten Fall droht ein Eintrag in das zentrale Fahrzeugregister.
Folgende Strafen drohen:
• Überziehen um mehr als zwei Monate: 15 Euro
• ab dem vierten bis achten Monat: 25 Euro
• mehr als acht Monate: 60 Euro und ein Punkt

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