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Reparieren statt kaufen: Ersatzteile für das Fahrzeug

8. August 2019
Redaktion
Reparieren  statt kaufen: Ersatzteile für das Fahrzeug
@ RyanMcGuire (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Bei jedem noch so gut gepflegten Fahrzeug kommt eines Tages der Zeitpunkt, an dem es in die Werkstatt muss.

Schäden am Fahrzeug sind der häufigste Grund für einen Werkstattbesuch, noch vor dem Pflichttermin für die Hauptuntersuchung.

Kleine Reparaturen am Fahrzeug können von geschickten Schrauben und KFZ-Haltern selbst durchgeführt werden. Das spart bares Geld im Portemonnaie. Eine Möglichkeit, Kosten für eine notwendige Reparatur zu reduzieren, bietet sich beim Zurückgreifen auf gebrauchte Ersatzteile. Es muss nicht immer das neue Teil vom Fachhändler sein. Worauf ist zu achten bei der Reparatur von Ersatzteilen?

Vorteile einer Reparatur

Der entscheidende und größte Vorteil einer Reparatur von Ersatzteilen für ein Fahrzeug wurde bereits erwähnt. Es sind die Kosten, die häufig für eine Reparatur und gegen einen Austausch des defekten Teils sprechen. Mehrere 100 Euro lassen sich sparen, wenn ein Ersatzteil repariert wird und nicht auf dem Müll landet. Viele Ersatzteile lassen sich zudem mit wenig Arbeit und zeitlichen Aufwand instand setzen. Wer etwas geübt ist, braucht für die Reparatur noch nicht einmal zur Fachwerkstatt.
Auch aus umwelttechnischer Sicht ist es sinnvoll, eine Reparatur durchzuführen. Das Umweltbewusstsein der Autofahrer nimmt zu, dazu gehört auch die Vermeidung von Schrott. Nicht immer ist es jedoch möglich, eine Reparatur durchzuführen. Verschleißteile müssen immer ausgetauscht werden. Zudem rechnet sich eine Instandsetzung nicht, wenn die Reparaturkosten die Investition in ein Ersatzteil deutlich übersteigen.

Selbst reparieren und Kosten sparen

Prinzipiell kann jeder Kfz-Halter mit ein wenig handwerklichem Geschick viele Reparaturen am Fahrzeug selbst durchführen. Ein defektes Fahrzeugschloss etwa lässt sich leicht ausbauen. Eine kostengünstige Unterstützung für Arbeiten an der Fahrzeugverriegelung bieten die Fachmänner aus Mannheim. Sie öffnen Türen, helfen beim Nachmachen von Autoschlüsseln und auch beim Einbau. Ihr Vorteil: Sie kennen keine Öffnungszeiten und sind an 365 Tagen im Jahr im Auftrag des Kunden unterwegs. Wenn die Autowerkstatt längst geschlossen hat, hilft der kompetente Schlüsseldienst auch bei Problemen am Fahrzeug.
Von einigen Bauteilen sollten Fahrzeugbesitzer, die nicht vom Fach sind, hingegen die Finger lassen. Alle sicherheitsrelevanten Bauteile sind in einer Fachwerkstatt zu reparieren oder auszutauschen. Für die Reparatur einiger Bauteile fehlt es zudem an speziellem Werkzeug, wodurch die Reparatur in Eigenregie nicht möglich ist.

Vom Schrottplatz statt vom Fachhändler

Ist eine Reparatur des defekten Fahrzeugteiles ist nicht möglich, ist der Wechsel unumgänglich. Auch beim Austausch lässt sich viel Geld sparen, wenn nicht auf Neuteile gesetzt wird. Der örtliche Autoverwerter, umgangssprachlich auch Schrotthändler genannt, führt für die meisten gängigen Fahrzeuge diverse Ersatzteile.
Ein enormes Einsparpotenzial von mehr als 50 % gegenüber dem Neupreis ist möglich. Wer keinen Schrotthändler in der Nähe hat, findet gebrauchte Ersatzteile auch im Internet. Große Autoverwerter führen ein riesiges Sortiment im World Wide Web und versenden per Post. Das Zurückgreifen auf einen Autoverwerter bietet sich auch für Fahrzeugbesitzer an, die über ein älteres Modell verfügen und für das keine neuen Bauteile mehr produziert werden.

Dem Defekt vorbeugen

Behandelt der Besitzer sein Fahrzeug kläglich, kann er dadurch Reparaturen vorbeugen. Ein regelmäßiger Ölwechsel verhindert möglicherweise Schäden am Motor. Dazu zählt auch der Austausch des Ölfilters.
Abgefahrene Reifen führen dauerhaft zu Schäden am Fahrwerk und werden mit einem Bußgeld geahndet. Gleiches gilt für Bremsbeläge, die rissig oder spröde sind. Auch sie beeinflussen das Fahrgefühl. Verschleißteile sind generell nicht erst auf dem letzten Drücker auszutauschen.

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