Flugverkehr

Fluggastrechte: Nicht doppelt abkassieren

22. Juli 2019, 11:38 Uhr
Ralf Loweg
Fluggastrechte: Nicht doppelt abkassieren
mid Groß-Gerau - Verspätung hin oder her: Fluggäste, die gegen ihren Reiseveranstalter Anspruch auf Erstattung ihrer Flugscheinkosten haben, können nicht auch noch vom Luftfahrtunternehmen eine Erstattung verlangen. Free-Photos / pixabay.com
Die Rechte für Fluggäste werden auf politischer Ebene seit geraumer Zeit gestärkt. Klar: Verspätungen oder gar Annullierungen sind ein großes Ärgernis, vor allem für Geschäftsreisende. Doch mit Erstattungen sollten es Betroffene nicht übertreiben.


Die Rechte für Fluggäste werden auf politischer Ebene seit geraumer Zeit gestärkt. Klar: Verspätungen oder gar Annullierungen sind ein großes Ärgernis, vor allem für Geschäftsreisende. Doch mit Erstattungen sollten es Betroffene nicht übertreiben.

Fluggäste, die gegen ihren Reiseveranstalter Anspruch auf Erstattung ihrer Flugscheinkosten haben, können nicht auch noch vom Luftfahrtunternehmen eine Erstattung verlangen. Eine solche Kumulierung würde zu einem ungerechtfertigten Übermaß an Schutz der Fluggäste zulasten des Luftfahrtunternehmens führen. ARAG-Experten verweisen auf das entsprechende Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (Az.: C-163/18).

Der Artikel "Fluggastrechte: Nicht doppelt abkassieren" wurde am 22.07.2019 in der Kategorie Recht von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Flugverkehr, Reise, Recht, Kurzmeldung, Recht, veröffentlicht.

Flugverkehr, Reise, Recht, Kurzmeldung

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